Zwei Super-Adler, zwei ganz verschiedene Welten: Während Thomas Morgenstern in seinem neuen Traumhaus am Millstätter See mit Freundin Kristina ausspannt, kämpft der am Knie verletzte Gregor Schlierenzauer um seinen Start bei der Vierschanzen-Tournee. Schlieri macht Trockentraining, das Comeback auf der Schanze steht aber kurz bevor.
- Hektik bei Schlierenzauer:
Therapie, Sprungübungen im Trockenen mit Jugendcoach Markus Maurberger, am Abend ein Termin bei Arzt Wulf Gloetzer. So sah Schlieris Dienstag aus. Er spürt die Verletzung, es geht ihm aber besser, sagt sein Manager Markus Prock. Der Plan: Morgen, Donnerstag, oder am 25.12. soll Gregor in Seefeld oder am Bergisel wieder springen. Wir dürfen nichts überstürzen, warnt Cheftrainer Alex Pointner. Prock meint: Es ist eine Kopfsache. Stürze hinterlassen natürlich Spuren.
- Ruhe bei Morgenstern:
Krafttraining im Eigenheim mit See-Blick, ansonsten Ruhe. Das war Morgis Dienstag. Vor Weihnachten springe ich nicht mehr, sagt er. Heute ist er bei der Sportlergala im Casino Velden, am Heiligen Abend lädt er seine Familie ins neue Domizil. Darauf freue ich mich. Zwei Tage später feiert der Überflieger der Saison (fünf Siege) mit Freundin Kristina das Acht-Jahres-Jubiläum. Und dann wird es ernst: Abreise zur Tournee, der letzte große Titel, der ihm fehlt. Martin Huber