Was für ein Spiel! Bei dichtem Schneetreiben betrieben Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen absolute Werbung für den Fußball. Ein geniales Freitagsspiel endete 2:2, obwohl Gladbach zu Hause 2:0 führte.
Bremen startete ohne Zlatko Junuzovic und Florian Kainz, Trainer Florian Kohfeldt hatte eine andere taktische Idee. Die beinhaltete auch das Debüt von Bayern-Leihgabe Marco Friedl, der als einer der drei Innenverteidiger in der Fünferkette agierte.
Werder erwischte allerdings einen Horror-Start und lag nach einer halben Stunde 0:2 hinten. Denis Zakaria ballerte Gladbach in Front (5.), Niklas Moisander fälschte eine scharfe Flanke ins eigene Tor ab (33.).
Umstellung macht sich bezahlt
Nach der Pause stellte Bremen auf ein 4-3-3-System um und plötzlich lief das Werkl. Thomas Delaney glückte nach genau einer Stunde der Anschlusstreffer zum 1:2. Dann kam Aron Johannsson für Marco Friedl ins Spiel und besorgte den 1:1-Ausgleich, zugleich auch der Endstand.
Bremen kann mit dem Punkt sehr gut leben, damit beträgt der Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge schon zehn Punkte, für Gladbach ist es ein Rückschlag im Kampf um die internationalen Startplätze.
(Heute Sport)