Schobesberger-Tänzchen sichert Rapid drei Punkte

Bild: GEPA pictures

Rapid Wien feierte zum Auftakt der 29. Bundesliga-Runde einen knappen 1:0-Auswärtssieg bei der SV Ried. Philipp Schobesberger sorgte mit einem schönen Solo in der ersten Halbzeit (36.) für die frühe Entscheidung.

Rapid Wien feierte zum Auftakt der 29. -Runde einen knappen 1:0-Auswärtssieg bei der SV Ried. Philipp Schobesberger sorgte mit einem schönen Solo in der ersten Halbzeit (36.) für die frühe Entscheidung.

Bei Rapid startete Stangl für den gesperrten Pavelic, Schrammel rückte auf die rechte Abwehrseite. Auch die Wade des Kapitäns ließ einen Einsatz von Beginn an zu, Hofmann stand ebenfalls in der Startformation, wie die agile Schobesberger.

In Minute drei wurde es erstmals durch einen Filipovic-Freistoß gefährlich, aber Novota hielt sicher. Ried attackierte früh, Rapid hatte in der Anfangsphase Probleme ins Spiel zu finden.  Nach einer kurzen Corner-Variante kam Walch zum Kopfball, setzte die Kugel nur knapp neben das Rapid-Tor.

Schobesberger erlöst Rapid

Nach zehn Minuten wurde Rapid das erste Mal gefährlich: Nach einem Freistoß-Trick wurde ein Schuss von Kainz gerade noch abgeblockt. Die größte Chance in der Anfangsphase hatte Rapid durch Behrendt, dessen Schuss nur knapp neben das Tor abgefälscht wurde.

In der 27. Minute wurde Rapid ein Elfmeter vorenthalten, als Reifeltshammer Schobesberger im Strafraum legte, Schiedsrichter Kohlegger ließ zu Unrecht weiterlaufen. In der 36. Minute schlug Schobesberger aber zu: Nach einem Konter tanzte der Flügelflitzer die halbe Rieder Abwehr aus und verwertete zum 1:0 für die Grün-Weißen. Auch weil Rieds Walch mit einem schönen Schuss an Jan Novota scheiterte, ging es mit einer Führung der Hütteldorfer in die Kabinen.

Hart umkämpfte zweite Hälfte

Auch die zweite Halbzeit begann intensiv und mit vielen Zweikämpfen. Die erste gute Aktion lieferte Kragl, der Novota aus der Distanz alles abverlangte. Nach einer Stunde musste Kapitän Hofmann wieder mit Wadenproblemen vom Platz, für ihn kam Deni Alar.

Rapid beschränkte sich auf die Defensive und lauerte auf Konter. Nach einer Schrammel-Flanke hätte Beric die Chance zur Vorentscheidung gehabt, der Slowene traf den Ball aber nur mit der Brust. Die Gangart wurde immer ruppiger, Kragl und Kainz hatten Glück, dass sie nicht vorzeitig unter die Dusche mussten.

Die große Schlussoffensive der Rieder blieb aus, auch weil Rapid hinten nichts anbrennen ließ. Somit darf sich Rapid über den sechsten Sieg gegen die SV Ried in Folge freuen und bleibt somit auf jeden Fall Tabellenzweiter.

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