Waffen im Wald

Schock-Fund in Italien – Spur führt nach Österreich

In einem italienischen Wald wurden mehrere Gewehre entdeckt. Nun gibt es in dem Fall eine erste Spur. Sie führt nach Österreich.
Newsdesk Heute
28.05.2026, 21:28
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Ein Fund im Tarviser Stadtteil Fusine unweit der Grenze zu Kärnten sorgte für Aufregung. In einem Waldstück wurden im Unterholz Koffer entdeckt, in denen sich Militär-Waffen befanden. Sie wurden von Sprengstoffexperten des Provinzkommandos Udine sichergestellt und untersucht.

Bei den brisanten Fundstücken soll es sich um ein halbautomatisches Gewehr vom Typ "Steyr AUG A3 Kommando", halbautomatisches Gewehr der Marke "Daniel Defense" und ein halbautomatisches Gewehr der Marke "WBP" handeln. Die dazugehörigen Magazine seien jedoch nicht mit Munition bestückt gewesen.

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Erster Verdacht

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, sollen die Ermittler nun eine heiße Spur zur Herkunft der Waffen verfolgen. Demnach würden die Gewehre in Zusammenhang mit in Österreich verübten Straftaten stehen. Genauere Angaben seien vorerst nicht gemacht worden.

Unter Berufung auf einen Kärntner Polizeisprecher berichtet die "Kleine", dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen würden. In Kooperation mit den italienischen Behörden wolle man jetzt die Hintergründe ermitteln. Es bestehe der Verdacht, dass die Waffen aus einem Transporter in Kärnten entwendet wurden.

Zusammenhang mit Fall in Kärnten?

Unklar bleibt, wer die Waffen in dem Waldstück nahe der Bundesstraße 54 abgelegt hat und was die Person damit vorhatte. Besonders brisant: Die betroffenen Waffen seien eher selten im zivilen Bereich zu finden. Insbesondere das Modell "Steyr AUG A3 Kommando". Bei diesem handle es sich um das Standardgewehr des österreichischen Bundesheeres.

Erst vor etwa zwei Jahren erregte ein Diebstahl im Zuge einer Bundesheer-Übung in Kärnten Aufsehen. Damals wurden zwei Sturmgewehre aus einem Bundesheer-Lkw gestohlen – "Heute" berichtete. Eines davon blieb bis heute verschwunden. Ein Zusammenhang mit dem Fund von Tarvis könne nicht bestätigt werden, zumal es sich bei der damals entwendeten Waffe um das Vorgängermodell Stg 77 gehandelt hatte.

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