Lisa Eder geht

Schock-Rücktritt im ÖSV wegen brisantem Wunsch

Lisa Eder sorgte für einen Paukenschlag im ÖSV. Die Star-Springerin erklärte völlig unerwartet ihr Karriereende. Was dahinter steckt.
Sport Heute
17.04.2026, 14:59
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mit 24 Jahren geht die Karriere von Lisa Eder plötzlich zu Ende. Dabei hatte sich die Tirolerin erst in den letzten Monaten in der Skisprung-Weltspitze etabliert, ihre ersten beiden Weltcupsiege gefeiert und die Saison als Gesamt-Vierte beendet. Doch nun ist Schluss – ein echter Paukenschlag im Skisprungsport.

"Jeder Traum geht einmal zu Ende" – das hatte Eder selbst in sozialen Netzwerken zu ihrem Abschied vom Profisport geschrieben. Das ist vorerst auch die einzige Wortmeldung der WM-Silbermedaillengewinnerin von 2025 im Team und Olympia-Vierten von Predazzo auf der Normalschanze. Denn in der offiziellen ÖSV-Mitteilung war keine Erklärung Eders zu lesen. Es gab auch keine würdigende Stellungnahme von Sportdirektor Mario Stecher oder Frauen-Cheftrainer Thomas Diethart. Sondern, neben der Würdigung der Leistungen Eders, bloß die Feststellung, man würde ihren Rücktritt "respektvoll zur Kenntnis" nehmen.

Hatte Eder brisanten Wunsch?

Fakt ist jedenfalls: Die in Abwesenheit der verletzten Eva Pinkelnig beste heimische Springerin des letzten Winters verabschiedet sich frühzeitig vom Spitzensport und hinterlässt im ÖSV eine große Lücke. Neben Eder hat sich auch ihr Freund, der 40-jährige Skisprung-Routinier Manuel Fettner, mit dem Saisonende vom Spitzensport verabschiedet.

Und die Personalie Fettner soll einem Bericht zufolge auch ein Schlüssel für den plötzlichen Eder-Abschied sein, heißt es zumindest im "Kurier". Eder habe nämlich einen durchaus pikanten Wunsch geäußert: Eder wollte ihren Partner als zusätzlichen Betreuer im Trainerstab des Skisprung-Teams haben. Fettner sollte Ratgeber und Privat-Betreuer werden.

Doch diesem Plan schob der heimische Skiverband nun einen Riegel vor. Die Begründung: Hätte der ÖSV eingelenkt, wären weitere Forderungen nach Privatteams Tür und Tor geöffnet worden. Nun habe Eder daraus die Konsequenzen gezogen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.04.2026, 14:59
Jetzt E-Paper lesen