Tragischer Vorfall beim Weltcup-Springen im italienischen Verona: Hickstead, das Pferd von Olympiasieger Eric Lamaze aus Kanada, brach nach absolvierten Parcours beim Ausritt zusammen und starb innerhalb weniger Sekunden.
Lamaze und Hickstead waren das 22. Paar am Start. Die Todesursache ist noch unklar. In einem Video von dem Unglücksfall zeigt sich der Kommentator schockiert und vermutet einen Herzinfarkt.
Nach einer Schweigeminute entschieden die Sportler in Verona, die vierte von zwölf Weltcup-Stationen der Saison nicht zu Ende zu reiten. "Hickstead war wirklich ein einzigartiges Pferd, das ist ein schrecklicher Verlust. Er bleibt unvergessen", sagte die Präsidentin des Weltreitverbandes FEI, Prinzessin Haya von Jordanien.
Neben dem Olympia-Gold 2008 sammelte das Paar weitere herausragende Erfolge, darunter auch die Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010. Lamaze steht zurzeit an der Spitze der Weltrangliste.
Verona ist die vierte der zwölf Weltcup-Stationen in der Saison 2011/2012. Das Weltcup-Finale findet Ende April in Hertogenbosch (NED) statt.