Schock! Tiger erschreckt zwölf Affen zu Tode

Eine ganze Affenbande soll beim Anblick eines Tiger gleichzeitig Herzinfarkte erlitten haben: Ist das wirklich möglich? Veterinärmediziner zweifeln daran.

Ein mysteriöser Vorfall in Indien beschäftigt seit Montag vergangene Woche (4. September) Tierschützer, Medien und Veterinärmediziner gleichermaßen.

Die Bewohner des Mohammdi-Waldgebietes in der Region Lakhimpur Kheri hatten im Dickicht nahe einer Brücke über den Katna-Fluss die Leichen von zwölf Affen gefunden. Der mysteriöse Fund löste eine Debatte über die Todesursache unter Wildtierexperten aus. Denn bei einer Autopsie sei festgestellt worden, dass die Tiere durch simultane Herzinfarkte ums Leben gekommen waren.

Menschenfresser?

Die Körper der Affen wiesen keine äußeren Verletzungen auf und auch Giftstoffe konnten keine nachgewiesen werden. Allerdings wurden in der Nähe der Fundstelle Krallenspuren eines ausgewachsenen Tigers gefunden.

"Wir haben den Tiger, der vor kurzem einen Mann in Mohammdi getötet hat, im Verdacht, die Affen so sehr erschreckt zu haben, dass sie daran gestorben sind", schildert ein Förster gegenüber der "Times of India".

Infektion?

Daran zweifeln allerdings Wildtierexperten. "Affen sind Wildtiere, und sie sterben nicht auf eine solche Weise. Ansonsten wäre es ja einfach ihre Population in den Griff zu bekommen", erklärt Veterinärmediziner Brijendra Singh. "Nachdem Gift nach der Autopsie ausgeschlossen werden kann, ist es immer noch möglich, dass die Affen an einer Infektion gestorben sind." (red)

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