Blond, böse, brillant

"Schöneberger in modern" – Fans feiern Hazel Brugger

Noch bevor der erste Ton gesungen wurde, hatte sie die Show im Griff: Hazel Brugger sorgte beim deutschen ESC-Finale für Spitzen und viele Lacher.
Heute Entertainment
28.02.2026, 21:05
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Was für ein Auftritt! Beim deutschen ESC-Vorentscheid setzte Hazel Brugger gleich zu Beginn ein optisches Ausrufezeichen: plötzlich wasserstoffblond. Das Publikum staunte – und bekam im Minutentakt Gags serviert.

Während Barbara Schöneberger noch die Regeln des Abends erklärte, legte Brugger bereits los. Sie joggte kurzerhand zur Jury, völlig außer Atem – Comedy-Einlage inklusive. ESC-Star Luca Hänni begrüßte sie charmant auf Schweizerdeutsch, den Chef des schwedischen Melodifestivalen adelte sie kurzerhand als "Gandalf aus Schweden". Das saß.

Ein Lacher nach dem anderen

Doch damit nicht genug. In einem Einspieler wurde es politisch-ironisch: In Deutschland habe man es besonders gut – "sofern man ein weißer Hetero-Mann ist und auf Bier steht". Ein Satz, der im Netz sofort für Diskussionen sorgte. Genau dieser schmale Grat zwischen Provokation und Präzision ist Bruggers Markenzeichen.

Auch im Greenroom drehte sie auf, zischte von Act zu Act und feuerte Pointe um Pointe ab. Für viele Fans steht fest: So frisch fühlte sich der Vorentscheid seit Jahren nicht mehr an. Manche feiern sie bereits als "moderne Barbara Schöneberger", die dem Format neues Leben einhaucht.

Klar, mit ihrer Art eckt sie an. Aber genau das macht sie aus. Und eines ist sicher: Langweilig war dieser ESC-Abend ganz bestimmt nicht.

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