Die dramatischen Entwicklungen nach den Militärschlägen Israels und der USA auf den Iran haben auch Auswirkungen auf das deutsche Fernsehprogramm. Mehrere Sender setzen am Samstag auf aktuelle Information und schieben dafür geplante Shows nach hinten.
Im Das Erste läuft um 20.15 Uhr zunächst der 15-minütige "Brennpunkt: Krieg in Nahost". Durch die Sondersendung verschiebt sich der nationale ESC-Vorentscheid "Eurovision Song Contest 2026 – Das Deutsche Finale" um 15 Minuten. Statt wie geplant um 20.15 Uhr beginnt die Liveshow nun um 20.30 Uhr.
Durch den "Brennpunkt" führt Christian Nitsche. Diskutiert werden unter anderem die Fragen, wie sich die Lage im Nahen Osten weiterentwickelt, ob eine militärische Eskalation droht und welche Rolle Deutschland in der aktuellen Situation einnimmt.
Auch das ZDF reagiert: Bereits um 19.25 Uhr geht ein 50-minütiges "ZDF spezial – Angriffe auf Iran" auf Sendung. Moderatorin ist Shakuntala Banerjee. Dafür entfällt die geplante Folge von "Die Bergretter" am frühen Abend. Ab 20.15 Uhr bleibt das Abendprogramm beim angekündigten Krimi "Der Garmisch-Krimi – Wolfsmord".
Für ESC-Fans heißt es also: einmal tief durchatmen und etwas Geduld mitbringen. Die Entscheidung, wer Deutschland 2026 beim Eurovision Song Contest vertreten darf, fällt nur eben später als geplant.