Schröcksnadel glaubt nicht an den Klimawandel

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel sieht Studien über den Klimawandel skeptisch. Der 77-Jährige hat seine eigene Theorie.

Er hat es schon wieder getan. Peter Schröcksnadel erneuerte in Kitzbühel seine Zweifel am globalen Klimawandel. Im Rahmen der Diskussions-Veranstaltung "Mountain Peak Summit" ließ der ÖSV-Boss mit einigen erstaunlichen Aussagen aufhorchen.

"Die Wissenschaft gibt keine eindeutige Antwort, natürliche Temperatur-Schwankungen sind normal", versichert der 77-Jährige.

Schröcksnadel untermauert seine Theorie mit Zahlen. "Die Luft besteht nur zu 0,038 Prozent aus CO2. Vier Prozent davon hat der Mensch zu verantworten." Zu wenig, um bleibende Schäden anzurichten, meint der Ski-Zampano.

Schröcksnadel bestreitet zudem, dass es heutzutage weniger Schnee als vor einigen Jahrzehnten gibt. Signe Reisch, Chefin von Kitzbühel-Tourismus, sieht es ähnlich. "Wenn man die Aufzeichnungen unserer Ahnen hernimmt, sieht man, dass es immer schon schneereiche und schneearme Winter gab. Dass der Mensch Fehler gemacht hat, streite ich aber nicht ab."

Ein Dorn im Auge ist Schröcksnadel die Berichterstattung über das heikle Thema. "Wir wollen nicht von Angst regiert werden", sagt er. "Ich bin ein Querdenker und glaube nicht alles, was man mir erzählt. In meinen Augen ist die Sonnenaktivität für das Klima verantwortlich. Es gibt Studien, die besagen, dass in den nächsten 15 bis 20 Jahren die Sonne schlafen geht. Dann wird es wieder kühler."

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