Schröcksnadel bleibt cool: "Buam nur übermotiviert"

Österreichs Ski-Herren fahren in Jahr eins nach Hirscher der Musik nur hinterher. ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel bleibt aber betont gelassen.
Sie wollten Marcel Hirscher so schnell wie möglich vergessen lassen. Doch nach zwei Saisonrennen bleibt der Ski-Pensionist das Thema. Platz zwölf in Sölden, Rang sieben in Levi! Zu schlecht sind die besten Platzierungen der ÖSV-Herren in der Ära nach Hirscher. Insider überrascht das nicht: In den vergangenen sechs Saisonen schaffte es neben Hirscher nur Michael Matt (2016) in Sölden oder Levi auf das Stockerl.

"Die Buam waren übermotiviert", beruhigt ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel aber im Interview mit der "Tiroler Tageszeitung". "Sie wollten in Marcels Fußstapfen treten, machten Fehler. Ohne diese wären sie eine Sekunde schneller gewesen. Das geht schon in die richtige Richtung. Sie sind besser, als sie zeigten."

Manuel Feller sprach von einer "Verkrampfung" durch die neue Drucksituation. Herren-Coach Andreas Puelacher widerspricht ihm, ortet Schwachstellen: "Meine Läufer haben einfach zu wenig attackiert. Alles in allem war das zu wenig. Wenn wir so auftreten, dann können wir nicht mithalten."

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.



ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. ak TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsSportWintersportSki alpinÖSVPeter Schröcksnadel

CommentCreated with Sketch.Kommentieren