Exakt 40 Millionen Euro Budget für 350 Sportler und 192 Betreuer stellt ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel (70) diesen Ski-Winter auf. Erfolg garantiert das nicht. "Wir haben keinen Top-Star in unseren Reihen, der alles gewinnt", sagt er vor dem Weltcup-Start. Die große Kristallkugel hat er dennoch im Visier.
Exakt 40 Millionen Euro Budget für 350 Sportler und 192 Betreuer stellt ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel (70) diesen Ski-Winter auf. Erfolg garantiert das nicht. "Wir haben keinen Top-Star in unseren Reihen, der alles gewinnt", sagt er vor dem Weltcup-Start. Die große Kristallkugel hat er dennoch im Visier.
Seit 21 Jahren ist Österreich im Ski-Nationencup top. Aber: Die Damen fahren seit vier Jahren (Hosp 2007), die Herren sogar seit fünf Jahren (Raich 2006) der großen Kristallkugel hinterher. "Kostelic ist der beste Beweis, dass zwei bis drei starke Disziplinen für den Gesamt-Weltcup reichen. Unser Weg lautete lange drei aus vier. Das war ganz sicher ein Fehler."
Auch bei den Rennanzügen räumt der Senioren-Weltmeister Versäumnisse ein. "Sie können Rennen verlieren. Das haben wir zu spüren bekommen. Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver waren wir hinten nach. Letzte Saison sorgten wir mit unserem Pfeifen für Furore, heuer sollen sie jodeln." Die Materialrevolution sieht Schröcksnadel positiv: "Diese Art von Ski ist ein Vorteil für gute Skifahrer. Techniker sind bevorzugt. Sorgen brauchen wir uns deshalb nicht machen."