Schüler droht mit Amoklauf, jetzt steht er vor Gericht

Nach der Amok-Drohung gab es einen Polizeigroßeinsatz an der Schule.
Nach der Amok-Drohung gab es einen Polizeigroßeinsatz an der Schule.Matthias Lauber
Kurz vor der Mathematik-Matura postete ein 17-jähriger Welser eine Amokdrohung gegen eine Welser Schule. Nun steht er vor Gericht.

Ausgerechnet am Tag der Mathematik-Matura gab es an einem Welser Gymnasium einen Großeinsatz der Polizei. Die Schule wurde geräumt, es herrschte Aufregung. 

Eltern hatten am 4. Juni  kurz nach 7 Uhr die Polizei alarmiert, weil auf einer Instagram-Seite ganz offensichtlich eine Amok-Drohung ausgesprochen wurde. Zu sehen ist der Eingang des BRG Wallererstraße in Wels und eine geladene Waffe, die auf den Eingang zielt. Dazu der Text, dass am 4. Juni das ganze "in real life" stattfinden soll.

Schnell wurde ein 17-jähriger Schüler als Urheber der Drohung ausgeforscht. Er rechtfertigte sich damit, dass es sich um eine Satire handle. Der Bursch wurde schließlich von der Schule geworfen (obwohl die Eltern das verhindern wollten) und nun muss er sich auch noch vor Gericht verantworten.

Am Dienstag muss sich der Welser am Landesgericht Wels verantworten. Die Anklage lautet auf gefährliche Drohung. Der Prozess gegen den jungen Mann wird wohl weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Dem Bursch drohen bis zu 18 Monate Haft.

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