Nach Amok-Drohung spricht Täter von Satire

Jener Instagram-User, dessen Posting zu einem Großeinsatz der Polizei an einem Welser Gymnasium geführt hat, spricht nun von Satire.

Eltern hatten Donnerstagfrüh kurz nach 7 Uhr die Polizei alarmiert, weil auf einer Instagram-Seite ganz offensichtlich eine Amok-Drohung ausgesprochen wurde. Zu sehen ist der Eingang des BRG Wallererstraße in Wels und eine geladene Waffe, die auf den Eingang zielt. Dazu der Text, dass am 4. Juni das ganze "in real life" stattfinden soll.

Die Schule wurde evakuiert, ein Großaufgebot der Polizei durchsuchte das Gebäude und die Taschen der Schülerinnen und Schüler. "Es wurde nichts gefunden", so Polizeisprecher David Furtner. Die Schülerinnen und Schüler dürften nach Hause gehen, nur die Maturanten (Mathematik) stand am Programm, blieben im Gebäude. Die Suche nach dem Täter begann.

Nur wenige Stunden später dann erneut ein Posting auf dem Instagram-Account. "Weil es anscheinend ein paar Leute nicht verstanden haben: Dieser Account ist ein Satire Account. Und nein am 4.6 wird nichts passieren", schreibt der Täter.

Hatte Täter schon Besuch von der Polizei?

Doch nicht genug gegen 14 Uhr dann erneute ein Lebenszeichen. "Dieser Moment wenn die Cobra bei deiner "Satire" nicht lacht, sondern dir stattdessen beide Beine bricht", steht da zu lesen. Andere Instagram-User hatten dafür aber kein Verständnis, übten heftige Kritik. 

Derzeit ist noch unklar, ob der Verdächtige wirklich schon von der Polizei ausgeforscht wurde. 

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