Eltern in großer Sorge

Schüler droht mit Amoklauf, soll jetzt zurück in Klasse

Nach einer Amok-Drohung könnte ein 14-Jähriger nun an die Mittelschule St. Pantaleon zurückkehren. Viele Eltern reagieren mit Angst.
Newsdesk Heute
28.04.2026, 11:12
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

An der Mittelschule St. Pantaleon im Bezirk Braunau sorgt ein möglicher Schulbesuch eines 14-Jährigen für große Unruhe: Der Schüler hatte Anfang April einen Amoklauf angekündigt und könnte nun nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie zurückkehren, wie die "Krone" berichtet.

Am 7. April soll der Drittklässler einer Mitschülerin Sprachnachrichten geschickt haben, in denen er einen Angriff für den 16. April ankündigte. Die Schülerin informierte die Direktorin, die sofort die Polizei einschaltete. Der Jugendliche wurde noch in der Klasse festgenommen und anschließend in die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Neuromed Campus in Linz gebracht.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ermittelt wegen Landzwangs, geht derzeit aber laut Sprecher Franz Zimmer "nicht von einer echten Gefährlichkeit" aus. Schule und Behörden reagierten dennoch umfassend: Es gab einen Runden Tisch mit Fachstellen sowie verstärkte Polizeipräsenz rund um die Schule.

Für viele Eltern bleibt die Lage belastend. Eine Mutter schildert gegenüber der Tageszeitung: "Wir haben Angst, dass dieser Bursch wieder in unserer Schule auftaucht. Keiner weiß etwas Genaues, nur, dass er am 7. April einen Amoklauf für den 16. April angekündigt hat. Das ist echt eine ungute Situation. Die Kinder fürchten sich, wenn er zurückkommt. Viele Eltern machen sich Sorgen".

Die Schulleitung informierte die Eltern mehrfach über die App EduPage, musste dabei aber ihre Verschwiegenheitspflicht einhalten.

Bub kündigte Rückkehr bereits an

Neue Aufregung entstand am Freitag: Der 14-Jährige wurde aus der Psychiatrie entlassen, war am Fußballplatz im Ort und kündigte dort an, am Montag wieder in die Schule zu kommen. Ob er tatsächlich erscheint, ist laut Bildungsdirektion noch offen. In der Elternschaft wird bereits diskutiert, Kinder aus Angst und als Protest zu Hause zu lassen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 28.04.2026, 11:14, 28.04.2026, 11:12
Jetzt E-Paper lesen