Ein mutmaßlicher Amokläufer hat am frühen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) ein Fahrzeug in eine Synagoge mit angeschlossener Schule in West Bloomfield, Michigan, gesteuert.
Sofort wurde Großalarm der Einsatzkräfte ausgelöst. Schüsse waren zu hören, über dem "Temple Israel" hing eine Rauchwolke. Die Umgebung wurde evakuiert, eine nahe Schule in den "Sicherheitsmodus" versetzt.
FBI-Direktor Kash Patel bestätigte einen Vorfall in der Ortschaft etwa 25 Meilen nordwestlich von Detroit. Er sprach auf X von einem "mutmaßlichen Anschlag mit einem Fahrzeug" und einem "bewaffneten Täter".
Die genaue Gefahrenlage blieb längere Zeit unklar. Erst etwas später nannte die Polizei gegenüber CNN einige Details: Der Verdächtige hatte mit seinem Auto die Synagoge gerammt, hatte ein Gewehr bei sich.
Nachdem das Auto das Gebäude gerammt hatte, eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer. Der Verdächtige ist tot, seine Leiche wurde im Wagen gefunden.
Allen Kindern der angeschlossenen Schule gehe es gut, es gibt keine weiteren Todesopfer. Einzig ein Sicherheitsmitarbeiter der von dem Wagen erfasst worden war, wurde mit Verletzungen ins Spital gebracht. Es wird erwartet, dass er vollständig genesen wird.
Mehr wollte der Beamte aufgrund des noch frühen Ermittlungsstadiums aber nicht enthüllen. Die Gouverneurin Gretchen Whitmer sagte: "Wir arbeiten mit der Michigan State Police zusammen, um weitere Informationen zu erhalten" und fügte hinzu: "Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz."