Wegen Iran-Krieg

"Es ist niemand hier" – Dubai wird zur Geisterstadt

Der Iran-Krieg wirkt sich auch auf die Wüsten-Metropole Dubai (VAE) aus. Videos zeigen, dass die Stadt wie ausgestorben wirkt.
Newsdesk Heute
12.03.2026, 16:07
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Iranische Raketen- und Drohnenangriffe, flüchtende Touristen sowie abreisende Firmenmitarbeiter aus dem Ausland – Dubai hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Derzeit kursieren Aufnahmen im Internet, die die sonst brummende Wüsten-Metropole menschenleer zeigen.

Vom Flughafen bis zu den Stränden wirke es so, als wäre man in einer Geisterstadt. So filmte auch ein junger Mann den sonst so vollen Strand von Dubai. "Es ist hier ziemlich tot", so der Hobby-Filmer. Es sei "niemand hier", auch nur wenige Jachten würden am Hafen liegen.

Zahlreiche Drohnenangriffe

Von ähnlichen Eindrücken berichtet auch ein Korrespondent der italienischen Zeitung "Corriere della Sera". Ihm zufolge würden sich die Einkaufszentren leeren, der Verkehr auf den Straßen nehme ab und auch Restaurants würden ohne Gäste bleiben. Grund dafür seien die iranischen Drohnen.

Diese hätten schon die Sheikh-Zayed-Autobahn, ein Hotel, den Flughafen und einen Militärstützpunkt getroffen. Für die Behörden seien dies nur "kleinere Zwischenfälle". Man sei bemüht, alle Spuren in nur wenigen Stunden zu beseitigen, so der Reporter.

Einwohner angezeigt

Offenbar versucht die Führung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Realität zu beschönigen. Mittlerweile seien auch 21 ausländische Einwohner angezeigt worden, weil sie Videos von iranischen Angriffen online veröffentlicht hätten.

In einem Fall sei es sogar zu einer Festnahme gekommen. Den Menschen werde "Cyberkriminalität" und "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" vorgeworfen. Im schlimmsten Fall drohen zwei Jahre Haft, Geldstrafen und Abschiebung.

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