Syrer bekämen "Rundum-Paket"

Nepp: "Pervers, Österreicher im Spital Gast zu nennen"

Dominik Nepp nimmt im "Heute"-Talk zur Warnung von Bürgermeister Ludwig vor der FPÖ Stellung. Und: Der Blaue will Syrer und Afghanen heimschicken.
Clemens Oistric
11.03.2026, 20:14
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Zwischen SPÖ und FPÖ fliegen – einmal mehr – die Fetzen. Bürgermeister Michael Ludwig hatte beim roten Parteitag eindringlich vor den Blauen gewarnt. Der Stadtchef ist überzeugt: Man müsse die FPÖ "von jeder Macht fernhalten", hielt er – wie berichtet – in der Messe Wien fest.

Im großen "Heute"-Interview (Video in voller Länge unten) spricht nun FP-Stadtrat Dominik Nepp:

Sein Konter

"Bürgermeister Ludwig hat uns Andreas Babler auf Bundesebene eingebrockt und ist der heimliche Strippenzieher, der auch seine schützende Hand über ihn gehalten hat. Babler macht alles, was Ludwig will, der wie ein Marionettenspieler agiert.

Kritik an "radikaler FPÖ"

"Ein Viertel der Wähler in Wien auszuschließen, ist antidemokratisch. Man muss mit allen reden können."

Video: Der komplette Talk mit Dominik Nepp

ORF

"Ein Sauhaufen, der dringend aufgeräumt und entpolitisiert gehört! Der ORF darf nicht länger eine Spielwiese von linken Redakteuren sein, die dort ihre Agenda verfolgen. Derzeit ist der Sender nur noch eine Lachnummer."

Hackers Gastpatienten-Streit mit NÖ

"Ein österreichischer Steuerzahler ist – wenn er eine Gesundheitsleistung braucht – sicher kein Gast, der darum betteln muss. Das ist doch pervers, dass sich die eigenen Leute, die ins System einzahlen, hinten anstellen müssen, während jeder Syrer oder Afghane ab dem ersten Tag ein Rundum-Gesundheitspaket bekommt."

Syrer und Afghanen nach 10 Jahren einbürgern

"Im Gegenteil – ab nach Hause. Asyl ist Schutz auf Zeit, das Assad-Regime gestürzt. Daher ist der Asylgrund weggefallen und der Staat hat dafür zu sorgen, dass diese Herrschaften wieder gehen. Alles andere ist eine Perversion des Asyls oder des Asylrechts. Dann können wir uns von unserer europäischen, österreichischen Identität komplett verabschieden."

Iran-Flüchtlinge aufnehmen

"Nein. Ich möchte sicherlich keine ehemaligen Schlächter der Revolutionsgarden nach Österreich einfliegen."

Reform der Mindestsicherung

"Bürgermeister Ludwig macht als heimlicher Strippenzieher so viel Druck auf die SPÖ im Bund, dass er die hohen Sätze in Wien behalten möchte. Fälle von 9.000 Euro netto für Syrer pro Monat – da greift sich ja jeder, der arbeiten geht, aufs Hirn und sagt, das ist überhaupt nicht mehr fair."

Wahlrecht

"Ist ein Staatsbürgerrecht. Das muss so bleiben! Es kann nicht sein, dass jemand, der hierherkommt und zwei, drei Monate hier wohnt, die nächsten fünf Jahre mitbestimmen kann – nur, weil der SPÖ die Wähler wegrennen, will man offenbar neue einbürgern."

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