Die Schumacher-Familie hat an einen ganz besonderen Moment in der Karriere von Michael Schumacher erinnert. Auf dem offiziellen Instagram-Account des Formel-1-Rekordweltmeisters wurde an dessen erste Pole Position vor genau 32 Jahren erinnert eingefahren beim Grand Prix von Monaco 1994.
Zu zwei historischen Bildern schrieb die Familie: "In einer Saison, die von Tragödien und intensivem Wettbewerb geprägt war, holte Michael beim Monaco-Grand-Prix seine erste Pole Position."
Der Erfolg hatte damals eine besondere Bedeutung. Obwohl Schumacher bereits mehrere Rennen gewonnen hatte, war ihm bis zu diesem Zeitpunkt noch nie die Bestzeit im Qualifying gelungen. In Monaco gelang schließlich der Durchbruch: Im Benetton ließ er die Konkurrenz deutlich hinter sich und verwies Mika Häkkinen mit fast einer Sekunde Vorsprung auf Platz zwei.
Auch im Rennen dominierte Schumacher das Geschehen. Er feierte einen Start-Ziel-Sieg, fuhr die schnellste Runde und führte jede einzelne Rennrunde an – ein sogenannter Grand Slam.
Doch der Triumph stand unter einem dunklen Schatten. Nur zwei Wochen zuvor war Ayrton Senna beim Grand Prix von Imola tödlich verunglückt. Der Brasilianer galt als großes Idol von Schumacher und sein Tod erschütterte die gesamte Formel 1. Am selben Wochenende starb auch der Österreicher Roland Ratzenberger in Imola.
Schumacher dachte nach dem Unfall sogar kurzzeitig an ein Karriereende. Beim Rennen in Monaco blieb Sennas Pole-Position-Platz symbolisch leer – als stilles Zeichen des Gedenkens an den dreifachen Weltmeister, der den Stadtkurs zuvor fünfmal in Folge gewonnen hatte.
Der Monaco-GP 1994 wurde damit zu einem ganz besonderen Wendepunkt in Schumachers Karriere. Am Ende der Saison holte der Deutsche seinen ersten WM-Titel. Insgesamt gewann er später sieben Weltmeisterschaften und sicherte sich 68 Pole Positions.