"War gut für mich"

Mick Schumacher teilt Erinnerung an Papa Michael

Mick Schumacher erinnert an seinen Vater Michael Schumacher, plauderte über die Kartzeit mit der Formel-1-Ikone an seiner Seite.
Sport Heute
19.03.2026, 08:26
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Michael Schumacher ist siebenmaliger Formel-1-Weltmeister – ein Rekord, den er weiterhin gemeinsam mit Lewis Hamilton hält. Seit einem schweren Skiunfall im Dezember 2013 ist Schumacher nicht mehr öffentlich aufgetreten. Über den Zustand des Deutschen, der damals schon in Rennfahrer-Pension war, herrscht seither Rätselraten. Nur so viel: Schumacher erlitt bei dem Sturz in Meribel, in den französischen Alpen, ein Schädel-Hirn-Trauma, seine Familie schirmt ihn von der Öffentlichkeit ab.

Auch Sohnemann Mick Schumacher schaffte es dann in die Formel 1, nach zwei durchwachsenen Jahren bei Nachzüglerteam Haas war aber Endstation. Der heute 26-Jährige wurde Mercedes-Ersatzfahrer, fuhr für Alpine in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und seit diesem Jahr in der IndyCar-Serie, geht für Rahal Letterman Lanigan Racing an den Start. Über Rang 18 ist Schumacher in drei Rennen noch nicht hinausgekommen.

"Das war sehr gut für mich"

Nun teilte der Deutsche aber Erinnerungen an seinen Vater, erzählte im Podcast "Speed" mit dem ehemaligen Rennfahrer Kevin Harvick und dem bekannten Motorsport-Reporter Will Buxton über seine ersten Schritte im Motorsport als Sohn des Rekord-Weltmeisters. "Ich habe es geliebt, Ratschläge von meinem Vater zu erhalten", erzählte der 26-Jährige, der damals Kartrennen fuhr. Er hätte zunächst sein Kart geputzt, dann mit seinem Vater Fußball gespielt. "Das war sehr gut für mich", so der heute 26-Jährige.

Mick Schumacher hatte seine Motorsport-Karriere aber unter einem anderen Namen begonnen – unter dem Namen Mick Betsch, dem Mädchennamen seiner Mutter. "Mein Vater hat großen Wert darauf gelegt, dass ich die Möglichkeit hatte, wie jedes andere Kind, das dort Rennen fuhr, aufzuwachsen", erinnerte sich der nunmehrige IndyCar-Fahrer. "Jeder wusste auf der Kartbahn zwar, wer ich war, aber die Außenwelt nicht. Es gab keine Bilder von mir, bis ich 15 war", erzählte Mick Schumacher weiter. "So konnte ich aufwachsen und spüren, wie es ist, als Kind Rennen zu fahren", erzählte der Schumacher-Sohn.

Seit der Formel 4 nutzte der Deutsche dann seinen eigentlichen Namen. Dieser öffnete ihm wohl auch die eine oder andere Tür, er kam schließlich in die Ferrari-Akademie. Er gewann jeweils im zweiten Jahr die Formel 3 und die Formel 2, schaffte dann den Sprung in die Motorsport-"Königsklasse", wo sich der heute 26-Jährige aber nicht durchsetzen konnte.

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