Sport

Schüttengruber erhält nach Fehlpfiff Nachdenkpause

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:58

Schiedsrichter Manuel Schüttengruber wird von der Bundesliga eine Schaffenspause verordnet. Der Oberösterreicher machte zuletzt mit dem ungerechtfertigten Ausschluss von Martin Hinteregger am Samstag von sich reden.

Schiedsrichter Manuel Schüttengruber wird von der Bundesliga eine Schaffenspause verordnet. Der Oberösterreicher machte zuletzt mit dem am Samstag von sich reden.

Schiedsrichter-Boss Robert Sedlacek erklärte gegenüber dem "Kurier", dass der 31-Jährige in der restlichen Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Außerdem wird er mit Schüttengruber ein Vier-Augen-Gespräch führen.

Auch Sedlacek ist nicht entgangen, dass der Oberösterreicher im Laufe einer einzigen Saison dreimal Salzburg-Verteidiger Hinteregger (davon zweimal zu Unrecht) und zweimal Rapid-Striker Robert Beric ausschloss. Der fahle Beigeschmack, dass hier andere Gründe als sportliche Vorliegen, liegt in der Luft. "Das wäre ganz schlecht. Ich werde das in einem Vier-Augen-Gespräch genau hinterfragen", so Sedlacek.

Das Fass zum Überlaufen brachte laut dem Schiedsrichter-Boss aber nicht der Fehlpfiff am Samstag in Altach, sondern Schüttengrubers TV-Interview im Anschluss an die Partie, wo der 31-Jährige nicht zu seiner Fehlentscheidung stehen wollte. "Die Leistung von Schüttengruber war fehlerhaft und unglücklich. Das kann  passieren. Aber die Äußerungen im TV sind für mich völlig unverständlich", meinte Sedlacek.

"Das ist ein FIFA-Referee. Auf diesem Niveau und nach den eindeutigen TV-Bildern ist es unvorstellbar, so etwas nicht zu sehen. Wir weisen die Schiedsrichter ja auch darauf hin, dass sie öffentlich zu ihren Fehlern stehen sollen. Das hätte ich mir erwartet", erklärte der Schiedsrichter-Boss.

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