Red Bull Salzburg gestaltet den Weg zum angepeilten Double bisher scheinbar mühelos. Der überlegene Bundesliga-Spitzenreiter setzte sich im Cup-Achtelfinale im Auswärtsspiel beim Kapfenberger SV programmgemäß durch. Beim 7:1-(2:1)-Erfolg gegen den steirischen Erste-Liga-Titelkandidaten präsentierte sich die Elf von Roger Schmidt aber auch einmal mehr als Tormaschine.
Der Traum der Kapfenberger vom Cup-Viertelfinale war nur von kurzer Dauer. Ibrahim Bingöl brachte die Steirer nach Pass von Ronivaldo in der 10. Minute überraschend in Führung. Alan (22.) und Valon Berisha (25.) drehten das Match aber noch vor der Halbzeitpause zugunsten der ohne ihren angeschlagenen Stürmerstar Jonatan Soriano angetretenen Salzburger.
Gegenwehr abgebrochen
Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Berisha auf 1:3 (50.). Die Gegenwehr der "Falken", die in der Liga zuletzt acht Siege in den jüngsten neun Runden gefeiert haben, war damit gebrochen. Die deutliche spielerische Überlegenheit der Salzburger gipfelte in weiteren Treffern. Alan traf zum 1:4 (59.), Ersatzkapitän Franz Schiemer krönte sein Comeback mit einen Kopfballtor nach einem Eckball zum 1:5 (63.).
Damit nicht genug, ging das Offensivspektakel der Roten Bullen noch weiter: Treffer von Christian Schwegler (81.) und Sadio Mane (86.) bedeuteten den deutlichen Auswärtserfolg.
Fußball/ÖFB-Cup - Achtelfinale
Kapfenberger SV - FC Red Bull Salzburg 1:7 (1:2).
Franz-Fekete-Stadion, 3.000, SR Hameter.
Torfolge: 1:0 (10.) Bingöl, 1:1 (22.) Alan, 1:2 (25.) Berisha, 1:3 (50.) Berisha, 1:4 (59.) Alan, 1:5 (63.) Schiemer, 1:6 (81.) Schwegler, 1:7 (86.) Mane
Kapfenberg: Lukse - Sharifi, Maak, Gollner, Köfler - Bingöl, Wendler (55. Schönberger), Sencar, Grgic - Osman Ali (63. Felfernig) - Ronivaldo (67. Jelic)
Salzburg: Gulacsi - Schwegler, Schiemer, Ramalho (73. Leitgeb), Hinteregger - Kampl (62. Meilinger), Ilsanker, Mane, Ulmer - Berisha, Alan (66. Nielsen)
Gelbe Karten: Sharifi, Köfler bzw. Ulmer, Schwegler
(APA/red)