Der 23-jährige Vorarlberger fuhr beim Europacup-Riesentorlauf von Meribel am Dienstag zu seinem ersten Erfolg. Feurstein ließ den Norweger Fabian Wilkens Solheim um 35 Hundertstel hinter sich. Eine Talentprobe.
Nur zwei Tage später setzte Feurstein einen drauf, gewann auch den zweiten Europacup-Riesentorlauf in Frankreich.
Der Vorarlberger triumphierte am Donnerstag 0,72 Sekunden vor dem Norweger Atle Lie McGrath.
Feurstein hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Formkurve zeigt steil nach oben, das liegt auch am prominenten Trainer: Die Arbeit mit Marcel Hirschers Vater Ferdinand trägt Früchte. Nach dem Karriereende seines Sohnes wurde Hirscher senior in den ÖSV geholt. "Die Zusammenarbeit passt sehr gut. Er hilft mir vor allem im Materialbereich, weil er viel Erfahrung aus seiner Zeit mit Marcel hat", erzählt Feurstein.
Gerade in der Problemdisziplin Riesentorlauf sucht der ÖSV talentierte Läufer. Der 23-Jährige drängt sich da auf. Am Sonntag wird der Riesentorlauf-Spezialist seine nächste Chance im Weltcup bekommen und in Garmisch starten.
Der Techniker hatte bereits im Riesentorlauf von Adelboden angeschrieben, war als 18. durchs Ziel gefahren. Kurz darauf wurde der Vorarlberger allerdings disqualifiziert. Er war eine halbe Sekunde zu früh gestartet.
Dritter beim zweiten Europacup-Riesentorlauf in Meribel wurde Thomas Dorner (+1,00 Sekunde) – der zweite Schützling von Ferdinand Hirscher.