Sport

Schwächstes Team Wiens: Mariahilf verliert 0:24

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:56

Der FC Mariahilf bricht weiterhin sämtliche Negativrekorde. Nach dem aktuellen Spieltag liegt die Mannschaft bei 11 Niederlagen in ebenso vielen Spielen und einer Tordifferenz von 5:97! Diesmal setzte es ein 0:24 gegen den FC Inzersdorf. Aber auch Leader Bahnhof Favoriten lässt mal wieder Punkte liegen.

Der FC Mariahilf bricht in der 1. Klasse A weiter sämtliche Negativrekorde. Nach dem aktuellen Spieltag liegt die Mannschaft bei elf Niederlagen in ebenso vielen Spielen und einer Tordifferenz von 5:97. Diesmal setzte es ein 0:24 gegen den FC Inzersdorf. Auch Leader Bahnhof Favoriten lässt mal wieder Punkte liegen.

Die Spieler und Funktionäre des .

Am Samstag baute man diese furchtbare Bilanz weiter aus, diemal setzte es sogar ein 0:24! Die Inzersdorfer, die selbst bisher keine gute Saison hatten, konnten in dieser Partie von Anfang an etwas für die Tordifferenz tun. Bereits nach 20 Minuten stand es 0:5, kurz vor der Pause erzielte Patrick Sporn bereits das 0:11 (41.).

Ein Debakel folgt dem nächsten

Auch in der zweiten Hälfte hatte der FC Inzersdorf noch lange nicht genug vom Wettschießen. War der dezimierte FC Mariahilf - Ahmed Abdel-Bari flog in Minute 45 mit gelb/rot vom Platz - schon in Vollbesetzung chancenlos, konnte er nach dem Ausschluss nicht einmal mehr das Ausmaß der Niederlage beeinflussen.

Inzersdorf schoß Tore beinahe nach Belieben. Insgesamt trugen sich acht Spieler der Blau-Schwarzen an diesem Tag in die Torschützenliste ein. Mann des Spieles war Eroglu Yasar. Der junge Stürmer erzielte alleine sechs Treffer seiner Mannschaft und half damit seinem FCI die bis dahin negative Tordifferenz (-2) weit ins Positve zu bringen (+22).

Rekordsieg mit 149:0 in Madagaskar

Im Profifußball sind solche Ergebnisse eher nicht alltäglich. Australien gelang in der WM- Qualifikation 2001 ein historischer 31:0 Erfolg über Amerikanisch-Samoa. Der höchste registrierte Sieg, und damit auch eine Eintrag ins Guinnes-Buch der Rekorde, schaffte 2002 ein Klub aus Madagaskar. Der AS Adema gewann damals mit 149:0 gegen den Erzrivalen SOE Antananarivo, allerdings schossen die Gäste, aus Protest gegen den Schiedsrichter, alle Tore selbst.

Bahnhof nicht mehr so souverän

Lange schien der erwartete jeder einen klaren Erfolg der Gäste.

Doch die Gelben fanden fantastisch in die Partie, schon nach wenigen Sekunden hieß es 1:0, Torschütze war Michael Weidmann (3.). Bahnhof nun merklich geschockt, machte die Situation selbst noch schlimmer, als Martin Flassik in der nächsten Minute einen Yellow-Star Spieler im Strafraum foulte - 2:0 (Amel Korjenic/Elfmeter/4.).

Die Simmeringer hielten diese Führung bis weit in die zweite Hälfte. Der FC Bahnhof bekam die Partie aber Schritt für Schritt immer besser in Griff, mit dem Torerfolg von Joker Sebastian Kubacki  (2:1/65.) war der Bann endgültig gebrochen. Manuel Kuntner erzielte schließlich den Ausgleich für die Gäste aus Favoriten. Im Anschluß ließ man aber zu viele weitere Chancen liegen, um die Partie endgültig zu entscheiden, weshalb das Match 2:2 endete und der direkte Konkurrent erstmal an Bahnhof vorbeizog.

11. Spieltag der 1. Klasse A:

FC Mariahilf - FC Inzersdorf 0:24 (0:11)

SC Gradisce - Margaretner SV 81 7:0 (2:0)

L.A. Riverside - 1. SC Kalksburg Rodaun 1:3 (1:1)

FC Yellow Star Simmering - FC Bahnhof Favoriten 2:2 (2:0)

Margaretner AC - Union Triester SC 2:1 (0:1)

FC Alt-Ottakring - SKV Wien Genclik 5:0 (1:0)

FC Besiktas Wien - FC Tornado 05 4:2 (3:1)

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