Schwarz nach Bronze: "Es war sicher mehr möglich"

Marco Schwarz spekulierte bei der Ski-WM in Aare mit Gold in der Kombination. Es wurde Bronze. Die weiche Slalom-Piste verhinderte den Titel.
Österreich darf sich in Aare über die dritte Medaille freuen. Nach Super-G-Silber und Abfahrts-Bronze durch Vincent Kriechmayr fuhr Marco Schwarz in der Kombi auf Platz drei.

"Ich freue mich sehr. Jetzt kann ich gelassener in die nächsten Bewerbe gehen", jubelte Schwarz. "Ich glaube aber, es wäre sogar mehr möglich gewesen."

Nach der Abfahrt lag der 23-Jährige mit 1,25 Sekunden Rückstand auf Rang 21. Ein guter Slalom spülte den Atomic-Fahrer noch aufs Podest. Laufbestzeitging aber an Vize-Weltmeister Stefan Hadalin (Slo). Auch, weil Schwarz im unteren Teil nicht fehlerfrei blieb.

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"Ich hatte zunächst das gleiche Gefühl wie bei Olympia, als ich Vierter wurde", gestand Schwarz, der lange auf dem "Schleudersitz" saß. Erst als Dominik Paris, der Schnellste nach der Abfahrt, nur als Neunter abschwang, atmete "Blacky", wie Schwarz von seinen Kollegen genannt wird, auf.

Kritisch äußerte sich der Österreicher über die Streckenverhältnisse. "Das ist keine Piste, wie wir sie im Weltcup haben. Es ist kein Wasser drin, die Piste hat extrem nachgelassen, da waren viele Spuren. Wenn du da in der Abfahrt führst, hast du so gut wie keine Chance mehr nachher. Da fährst du bei jedem Tor 20 Zentimeter mehr, dann geht es sich halt nicht aus." Nachsatz: "Das soll aber keine Ausrede sein. Pinturault ist auch runtergekommen." Der Franzose eroberte bekanntlich Gold.

Die Medaillen-Feier wird Schwarz ruhig gestalten. "Ich bin am Dienstag im Teambewerb im Einsatz. Feiern können wir nach der Saison." (red.)

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