Am Dienstag fand in Wien der alljährliche Austrian World Summit statt. Die internationale Klimaschutzkonferenz feierte heuer ihr zehnjähriges Bestehen und begrüßte aus diesem Anlass hochkarätige Gäste aus aller Welt.
Mit dabei war unter anderem Ex-US-Vizepräsidentin Kamala Harris. Es ist ihr erster Besuch in Österreich und der erste in Europa seit der verlorenen Präsidentschaftswahl 2024 gegen Donald Trump. Erste Fotos zeigen die ehemalige US-Vizepräsidentin gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger und Bundespräsident Alexander Van der Bellen, später wurde sie auch im Publikum gesichtet.
Den Startschuss gab Bundespräsident Alexander Van der Bellen, er bedankte sich bei Schwarzenegger für sein Durchhaltevermögen und seine Zuversicht. "Gemeinsam sind wir unaufhaltsam", so das Staatsoberhaupt.
Der "Terminator" bedankte sich in seiner Rede bei Van der Bellen, den er als seinen "Freund" bezeichnete. Einen Dank gab es auch für Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP): "Wissen Sie, wie toll es ist, Sie hier zu haben? Das zeigt, dass hier Menschen verschiedener politischer Ausrichtungen zusammenarbeiten." Schwarzenegger bedankte sich zudem für die "tolle Zigarre", die er am Tag zuvor vom Kanzler erhalten hat.
Anschließend erzählte Schwarzenegger von einem Gespräch mit dem VP-Chef. So habe Stocker den "Terminator" gefragt, warum er denn so überrascht ausschaue. Darauf entgegnete er: "Ich war überrascht, zu sehen, dass in Österreich zwei Jahre in Folge derselbe Kanzler ist. Sie haben Stabilität nach Österreich gebracht, Herr Bundeskanzler." Der Schmäh kam bei Stocker gut an – der Kanzler reagierte lachend auf die Spitze.
Danach sprach Schwarzenegger über die aktuellen klimapolitischen Herausforderungen: "Wenn wir zusammenstehen und anpacken, kann uns nichts stoppen. Genau darum geht es bei 'We are unstoppable'. Nicht jammern, sondern Lösungen erarbeiten. Nicht warten, sondern handeln."
Es sei nicht relevant, wer im Weißen Haus sitze, sondern welche Ideen nationale Regierungen, Unternehmen und Menschen haben. "Wir sollten uns nicht auf Washington verlassen, sondern selbst weiterarbeiten."