Hitze in ganz Österreich: In Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha, NÖ) hat sich die Stadtgemeinde etwas für ihre Gemeindemitarbeiter einfallen lassen – hitzefrei für Tage ab einer bestimmten Temperatur. Damit sind sie der Hitzeschutzverordnung vom Jänner 2026 einen Schritt voraus.
"Die Bürgermeisterin oder der Vizebürgermeister sprechen hitzefrei ab einer Temperatur von über 33 Grad aus. An diesem Tag dürfen alle Mitarbeiter:innen die im Dienst sind 3 Stunden hitzefrei nehmen und es innerhalb von 4 Tagen verbrauchen", so ein Pressesprecher der Stadtgemeinde auf "Heute"-Anfrage.
Einfach freinehmen könne man sich bei der Hitze aber nicht. Wenn es in einer Woche über 33 Grad hat, gibt es dazu eine interne Kommunikation.
"Erst nach dieser offiziellen Freigabe kann die Regelung genutzt werden – allerdings immer so, dass der Dienstbetrieb reibungslos weiterläuft. In Anspruch nehmen können das natürlich nur die Kolleginnen und Kollegen, die an dem betreffenden Tag auch regulär Dienst haben", so der Pressesprecher weiter.
Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) erklärt: "Unsere Mitarbeiter:innen leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit – ob am Bauhof oder in der Gärtnerei, in den Parks, auf den Straßen, im Wasserwerk, in der Kinder- und Jugendbetreuung, im Seniorenzentrum oder in den Büros des Rathauses."
Und weiter: "Gerade an extrem heißen Tagen ist es unsere Pflicht, auf ihre Gesundheit zu achten. Deshalb geben wir ihnen seit Jahren Hitzeerleichterungen. Wertschätzung zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in konkreten Maßnahmen."
"Unsere Kolleg:innen sorgen jeden Tag dafür, dass Schwechat funktioniert. Sie pflegen Grünflächen, halten Straßen und öffentliche Anlagen in Schuss oder kümmern sich im Rathaus um die Anliegen der Bürger:innen. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen dürfen wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen nicht aus den Augen verlieren. Hitzeerleichterungen sind daher eine wichtige und richtige Investition in das Wohlbefinden unseres Teams", so Vizebürgermeister Christian Habisohn (SPÖ).
"Die Mitarbeiter:innen sind sehr dankbar. Diesen Dank geben sie in der internen Kommunikationsplattform auch immer wieder an die Bürgermeisterin zurück", erklärt der Pressesprecher.