Schweden bleibt Österreich in der EM-Qualifikation auf den Fersen. Die Truppe von Teamchef Erik Hamren feierte am Freitagabend auswärts in Chisinau gegen die Republik Moldau einen 2:0-(0:0)-Pflichtsieg und sorgte dafür, dass der Vier-Punkte-Rückstand auf die in der Gruppe G voranliegende ÖFB-Auswahl, die Liechtenstein 5:0 abfertigte, nicht größer wurde. Siege gab es auch für England (4:0 gegen Litauen) und Spanien (1:0 gegen die Ukranie).
Schweden bleibt Österreich in der , nicht größer wurde. Siege gab es auch für England (4:0 gegen Litauen) und Spanien (1:0 gegen die Ukranie).
Die Schweden waren mit mehr als 60 Prozent Ballbesitz die spielbestimmende Mannschaft und fanden auch deutlich mehr Torchancen als die Hausherren vor. Zum Matchwinner avancierte wenig überraschend Zlatan Ibrahimovic. Der Superstar traf wenige Sekunden nach Wiederbeginn. Ein Abschlag von Moldau-Tormann Ilie Cebanu landete genau auf dem Kopf des Schweden-Bombers, der aus 20 Metern ins leere Tor traf. Zudem verwandelte "Ibra" einen Foulelfmeter (84.). Vadim Bolohan hatte Emil Forsberg zuvor im Strafraum zu Fall gebracht.
Für die genauso wie Österreich zur Quali-Halbzeit noch unbesiegten Schweden geht es am 14. Juni mit dem Heimspiel gegen Montenegro weiter. Da ist Andreas Granqvist gesperrt, er sah in der 93. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.
Spanien siegt dank Morata
Alvaro Morata hat am Freitagabend Titelverteidiger Spanien einen wichtigen Heimsieg in der Fußball-EM-Qualifikation beschert. Der Juventus-Stürmer erzielte in Sevilla das 1:0-(1:0)-Siegtor gegen die Ukraine im Verfolgerduell der Gruppe C. Mit zwölf Punkten liegt Spanien als Zweiter weiter drei Zähler hinter der Slowakei, die beim 3:0 (3:0) gegen Luxemburg den fünften Sieg im fünften Spiel holte.
Auch England eilt mit großen Schritten der EM-Teilnahme 2016 in Frankreich entgegen. Die "Three Lions" kamen am Freitag beim souveränen 4:0 (2:0) gegen Litauen ebenfalls zum fünften Sieg im fünften Spiel. Sie liegen damit in der Gruppe E weiter sechs Punkte vor der Schweiz und Slowenien. Die Schweizer besiegten Estland mit 3:0 (2:0), auch Slowenien löste mit einem 6:0 (1:0) gegen Außenseiter San Marino die Pflichtaufgabe souverän. Rapid-Stürmer Robert Beric kam bei den Siegern ab der 72. Minute zum Einsatz. Ex-Salzburg-Legionär Kevin Kampl (49.) hatte den zweiten Treffer für die Slowenen erzielt.
Debütant Kane trifft für England
In London kam es zum umjubelten Debüt des englischen Jungstars Harry Kane. In der 71. Minute für Wayne Rooney eingewechselt, erzielte der Torjäger von Tottenham Hotspur nicht einmal zwei Minuten später den Treffer zum 4:0-Endstand. Rooney hatte England bereits nach sechs Minuten auf die Siegerstraße gebracht. Außerdem trafen Danny Welbeck (45.) und Raheem Sterling (58.). Die Balten sind nun schon seit 374 Minuten ohne Torerfolg.
Das Nachzügler-Duell der Gruppe C brachte Weißrussland mit einem 2:1-Erfolg in Mazedonien den ersten Sieg in der laufenden Quali und den Vorstoß auf Rang vier. Der Rückstand auf die drittplatzierte Ukraine beträgt aber bei Quali-Halbzeit fünf Punkte