Schweizer Stratosphären-Kebab geht um die Welt

Das Video des Schweizer Stratosphären-Kebab ist weltweit in aller Munde. (Video: 20 Minuten/Ayverdi's)
Das Video des Schweizer Stratosphären-Kebab ist weltweit in aller Munde. (Video: 20 Minuten/Ayverdi's)
Ein Zürcher Kebab-Restaurant sorgt derzeit für Schlagzeilen auf der ganzen Welt. Grund: Sie haben ein Kebab mit einem Ballon in Richtung Weltall steigen lassen.
Ein Kebab im Fladenbrot auf rund 40 Kilometern Höhe – eigentlich wollten die Brüder Ali, Hüseyin und Murti Ayverdi mit einer lustigen Idee auf das dritte Restaurant ihrer Mini-Kette "Ayvderdi's" aufmerksam machen, das im Frühling auf dem Schlotterbeck-Areal in Zürich eröffnet wird. Sie ließen einen Kebab mit einem Ballon in Richtung Weltall steigen und dokumentierten dies mit einer Kamera. Exakt 37.795 Meter hoch ist der Dürüm aufgestiegen, bevor er wieder zurück in Richtung Erde fiel.

Aus der Social-Media-Idee wurde inzwischen ein regelrechter PR-Coup: TV-Stationen, Newsportale, Zeitungen und Radio-Stationen aus der ganzen Welt berichten über den Zürcher Kebab in der Stratosphäre.

In 32 Ländern wird über den All-Fladen berichtet

Das Schweizer Portal "20 Minuten" veröffentlichte das Video Anfang Dezember. "Wir haben darauf viele positive Reaktionen aus der Schweiz bekommen – ein paar Tage später kamen dann aber auch Nachrichten aus dem Ausland", so Ali Ayverdi. Plötzlich habe es Interviewanfragen aus der ganzen Welt gegeben. "Inzwischen habe ich schon fast den Überblick verloren, aber laut unseren Daten wurde bis heute in 32 Ländern über unseren Kebab berichtet", so Ayverdi. Unter anderem auch in "The Sun" – der größten Tageszeitung Englands.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Besonders hohe Wellen hat der "Weltall-Kebab", wie er von vielen Medien genannt wird, in der Türkei geschlagen. "Die großen acht bis neun TV-Sender haben es alle zur besten Zeit in den Nachrichten gebracht – sogar CNN Türkei", so Hüseyin Ayverdi. Da der Döner auch eine Art Nationalgericht der Türkei sei, sei die Aufmerksamkeit dort natürlich noch größer. "Wir haben jetzt auch so viele Interviewanfragen bekommen, dass wir in den nächsten Tagen nach Istanbul reisen und diese Termine wahrnehmen werden", so Hüseyin Ayverdi.

Weitere Rekorde sollen folgen

Murti, der dritte Ayverdi-Bruder, ist zudem sehr zuversichtlich, dass es mit der Aufnahme ins Guinness-Buch der Rekorde klappen wird: "Unsere Aktion wird dort nun genau geprüft und wir erwarten schon bald den Bescheid." Bei einem Rekord soll es außerdem nicht bleiben. "Wir arbeiten derzeit schon an der nächsten Idee." (wed)

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