Schweizer treten gegen Marcel Hirscher nach

Marcel Hirscher hat seine Karriere beendet und wird in den internationalen Medien gefeiert – nur in der Schweiz nicht.
Zwölf Jahre nach seinem ersten Weltcup-Rennen und nach acht Gesamtweltcup-Siegen hat Marcel Hirscher seine Karriere beendet. ""Ich bin dankbar, dass ich mit zwei gesunden Knien nach Hause gehen kann. Dass ich mit dem Kleinen Fußball spielen kann, auf den Berg, Moutainbiken gehen kann. Das hat auch sehr bei der Entscheidung geholfen", meint der 30-Jährige.

In den internationalen Medien wird Hirscher gefeiert als der Größte Ski-Athlet aller Zeiten gefeiert. "Ski-Gigant Hirscher hört auf", titelte die "Bild". Die Gazzetta dello Sport meint: "Der österreichische Skisport verliert seinen König", bezeichnet Hirscher als "Ski-Meister ohne Starallüren". Der "Corriere dello Sport" schreibt: "Hirscher, der Größte, verlässt den Skisport. Hirscher verabschiedet sich wie ein König."

Weniger positiv zieht der Schweizer "Blick" Bilanz: "Ist Marcel Hirscher der größte Rennfahrer der Alpin-Geschichte? Nein! Für diesen Titel fehlt dem Österreicher genau wie Stenmark ein Sieg in der Königsdisziplin Abfahrt. Im Gegensatz zu Pirmin Zurbriggen, der in allen Disziplinen mindestens zweimal gewonnen hat. Hirscher hat neben einem Abfahrtssieg auch noch etwas anderes vermissen lassen: den Unterhaltungswert neben der Piste."

CommentCreated with Sketch.15 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zum Vergleich: Hirscher gewann 67 Weltcuprennen, fuhr 135 Mal aufs Stockerl. Er holte acht Mal den Gesamtweltcup, zwei Mal Olympiagold und ein Mal Silber, sieben Mal WM-Gold und vier Mal WM-Silber. Zurbriggen bringt es auf 40 Weltcup-Siege, eine Olympia-Gold, ein Mal Olympia-Bronze, vier Mal WM-Gold, vier Mal WM-Silber, ein Mal WM-Bronze und holte vier Mal den Gesamtweltcup. (red)



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