Schwere Pleite für unsere Ski-Damen am Kronplatz

Wer will ein Olympia-Ticket? Beim Riesentorlauf am Kronplatz wurde Stephanie Brunner als 12. beste Österreicherin. Eine Unserie setzt sich fort.

Ohrfeige für unsere Ski-Damen beim Riesentorlauf am Kronplatz! Stephanie Brunner wurde als beste ÖSV-Athletin 12., Ricarda Haaser, Bernadette Schild (zeitgleich auf Platz 16.), Eva-Maria Brem (20.) und Katharina Liensberger (29.) verpassten die Top Ten deutlich. Zum 16. Mal in Folge steht keine rot-weiß-rote Athletin im Riesentorlauf auf dem Podest. Siegerin: Viktoria Rebensburg aus Deutschland vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel und der Italienerin Federica Brignone.

Kampf um Olympia



"Das war leider nicht sehr schnell", meinte Schild nach dem Rennen in Südtirol. Wer für das rot-weiß-rote Team bei den Olympischen Spielen in Südkorea im Februar im Riesentorlauf antreten wird, bleibt zum Teil noch offen. Brunner und Schild haben ihre Tickets fix, fünf Plätze sind noch zu vergeben (Katharina Gallhuber, Cornelia Hütter, Nicole Schmidhofer und Anna Veith sind ebenfalls fix an Bord).

Große Probleme

Fest steht: Eine Empfehlung war das nicht, mit so einer Leistung wird es bei den Spielen in Pyeongchang nichts mit Edelmetall. Nach dem ersten Lauf war Stephanie Brunner als Zehnte die einzige Athletin, die auf der steilen Piste einigermaßen gut zurechtkam. Eva-Maria Brem war mit ihrer Leistung bedingt zufrieden, schließlich war es ihr zweiter "Comeback-Anlauf" in diesem Winter. Stephanie Brunner war stocksauer und stürmte wortlos aus dem Zielraum.

Shiffrin verliert Rot



Ebenfalls nicht zufrieden war US-Star Mikaela Shiffrin. Die Weltcup-Dominatorin kam schon im ersten Durchgang im mittleren Streckenabschnitt zu Sturz und musste aufgeben. Im Riesentorlauf-Weltcup muss sie damit Platz eins an Rebensburg abgeben.

(heute.at)

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