Sport

Schwere Schulter-Verletzung bei Schairer

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:30

Die Pechsträhne im österreichischen Snowboardcross-Team reißt nicht ab. Nachdem Michael Hämmerle vor dem Heimweltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten hatte, erwischte es am Freitag in Lake Louise Markus Schairer. Der Vizeweltmeister kam im Training für die Qualifikation des zweiten Weltcuprennens dieser Saison zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen in der linken Schulter zu.

Die Pechsträhne im österreichischen Snowboardcross-Team reißt nicht ab. Nachdem  Michael Hämmerle vor dem Heimweltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten hatte , erwischte es am Freitag in Lake Louise Markus Schairer. Der Vizeweltmeister kam im Training für die Qualifikation des zweiten Weltcuprennens dieser Saison zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen in der linken Schulter zu.

Eine Untersuchung im Krankenhaus in Banff ergab einen Bruch des AC-Gelenks und vier gerissene Bänder. "Ich werde jetzt so rasch wie möglich nach Österreich zurückkehren und mich dann zu Hause einer Operation unterziehen. Danach wird man mehr wissen, wie lange die Pause dauern wird. Eines ist aber klar: Ich habe diese Saison mit dem Höhepunkt Olympische Spiele in Sotschi sicher noch nicht abgeschrieben", gab sich Schairer kämpferisch.

Medizinische Versorgung "eine Frechheit"

Harte Kritik übte der    an der wie so oft eher mangelhaften medizinischen Versorgung in Kanada. "Das war eine Frechheit! Zuerst musste ich mit der schmerzenden Schulter 200 Meter bergauf gehen, damit man mich abtransportieren konnte. Dann stand kein Skidoo bereit, deshalb wollte man mich mit einem Akija ins Tal bringen. Und zum Drüberstreuen gab es keinen Rettungswagen, der mich ins Spital fahren hätte können. Unsere Physiotherapeutin hat mich deshalb mit unserem Leihauto ins Krankenhaus gebracht", berichtete Schairer.

In den USA geht derzeit ein Slopestyle-Weltcup in Szene. Nachdem schon alle Herren in der Qualifikation auf der Strecke geblieben waren, blieb bei den Damen auch Anna Gasser am Freitag in Copper Mountain hinter den Erwartungen zurück. Bei schwierigen Bedingungen aufgrund starken Schneefalls und schlechter Sicht glückten der 22-jährigen Kärntnerin keine fehlerfreien Runs. So musste sich Gasser am Ende mit 43,66 Punkten und Platz 37 begnügen, womit sie recht deutlich am Finale der Top 8 vorbeifuhr.

Jetzt E-Paper lesen