Schwimmverband fordert Olympia-Verschiebung

Caroline Pilhatsch in Action
Caroline Pilhatsch in ActionBild: GEPA-pictures.com
Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio stehen wegen des Coronavirus schwer an der Kippe. Das IOC will noch zuwarten, doch der Druck steigt immer mehr. Kanada boykottiert die Spiele komplett, auch aus Österreich gibt es heftigen Gegenwind.
Der Österreichische Schwimmverband ruft zur sofortigen Verschiebung von Olympia auf. "Der OSV fordert das ÖOC daher auf, nicht zuzuwarten, sondern im Sinne eines fairen Sports beim IOC die Verschiebung der Sommerspiele 2020 zu beantragen", heißt es in einem Statement des Schwimmverbands.

"Die Unsicherheit, wie es mit den Spielen weitergeht ist eine riesige psychologische Belastung! Viele sind noch nicht qualifiziert und hätten die EM, welche bereits verschoben wurde, als gute Qualifikationsmöglichkeit gesehen. Eine Verschiebung der Spiele würde diesen Druck von unseren Aktiven nehmen und wir könnten mit einer seriösen Neuplanung sofort nach der Krise beginnen", erklärt OSV-Generalsekretär Thomas Unger.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Für die Schwimmer gibt es aktuell keine Trainingsmöglichkeiten. Schwimmen muss zu 95 Prozent in Hallen ausgeübt werden. Es ist für keinen Athleten, keine Athletin derzeit an ein Training zu denken. Die Schließung sämtlicher Schwimmhallen in Österreich wird zumindest noch bis Ostern dauern.

"Wir leben unseren Sport und es ist für viele die wesentliche Lebensleidenschaft. Aber in dieser Zeit sind andere Dinge vordergründig", sagt auch OSV-Sportdirektor Walter Bär.

"Egal aus welcher Sicht man es betrachtet: Sollten Ende Juli 2020 die Olympischen Sommerspiele stattfinden, werden diese niemals unter fairen und gleichen Bedingungen ausgetragen", lautet der Appell des Schwimmverbandes.





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