Mit seinem Erfolg beim Saison-Finale am Sonntag in Sao Paulo hat Sebastian Vettel in einer weiteren Rangliste mit Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichgezogen. Die beiden Deutschen führen die Statistik nun zusammen mit jeweils 13 Siegen in einer Saison an. "Ich glaube, ich kann nicht mehr viel zu dieser Saison sagen", merkte der Weltmeister im Red Bull zufrieden an.
hat Sebastian Vettel in einer weiteren Rangliste mit Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichgezogen. Die beiden Deutschen führen die Statistik nun zusammen mit jeweils 13 Siegen in einer Saison an. "Ich glaube, ich kann nicht mehr viel zu dieser Saison sagen", merkte der Weltmeister im Red Bull zufrieden an.
Bei der Pressekonferenz nach dem Sieg von Sebastian Vettel in Sao Paulo strahlte der Red Bull-Pilot wie schon die letzten Rennen über beide Ohren. Einmal mehr fragt sich die Konkurrenz: wie kann der österreichische Rennstall und Vettel im Speziellen eigentlich gestoppt werden?
"Ein unglaubliches Jahr"
"Ich glaube, ich kann nicht mehr viel zu dieser Saison sagen. So abzuschließen, das hätten wir uns wünschen können. Aber es ist glaub' ich - Entschuldigung für den Ausdruck - ein bisschen pervers, wie stark wir in den letzten Rennen waren", kann selbst Vettel die Dominanz seines Teams kaum glauben.
"Ein unglaubliches Jahr für uns. Jeder einzelne hat seinen Teil dazu beigetragen, und ich bin einfach glücklich, ein Glied in der Kette zu sein. Natürlich weiß ich, dass ich im Auto sitze und die Kiste fahren darf, aber trotzdem ist so eine Leistung eine absolute Teamleistung."
"Schwierig zu verstehen"
Vettel hat nun auch die 60 Jahre alte Marke von Alberto Ascari eingestellt, der seine neun Siege in Serie allerdings saisonübergreifend gefeiert hat. "Es ist sehr, sehr schwierig, jetzt und in den kommenden Wochen zu verstehen, was wir in dieser Saison und speziell in den vergangenen Wochen erreicht haben", gesteht Vettel.
"Ascari war eine ganz andere Zeit. In den 50er Jahren waren die Rennen viel länger. Die Sachen sind viel schneller mal kaputt gegangen. Irgendwann wird es wahrscheinlich schön sein, darauf zurückzublicken."
Bis Weihnachten nimmt sich der Deutsche jetzt eine Auszeit, um alles verarbeiten zu können. "Die meiste Zeit versucht man zu relaxen. Für uns ist es dasselbe wie in den vergangenen Jahren. Es gibt zwar viele Regeländerungen, aber was den Rhythmus betrifft, bleibt es fast gleich."
Triebwerk "zerblasen"
Das dröhnende Ende seines Weltmeister-Motors besiegelte Vettel übrigens höchstpersönlich. Der Vierfach-Champion ließ es sich wie Teamkollege Mark Webber nach dem gemeinsamen Doppelerfolg beim Saisonfinale nicht nehmen, sein altes V8-Triebwerk regelrecht zu "zerblasen". Minutenlang dröhnte es über der Box. Dann war alles ruhig. 2014 fahren Vettel und Co. mit nagelneuen Turbomotoren.
Formel 1, Saison-Siege:
13 Siege: Michael Schumacher (GER/2004), Sebastian Vettel (GER/2013)
11 Siege: M. Schumacher (2003), Vettel (2011)
9 Siege: M. Schumacher (2000/2001/1995), Nigel Mansell (GBR/1992)
8 Siege: M. Schumacher (1994), Mika Häkkinen (FIN/1998), Damon Hill (GBR/1996), Ayrton Senna (BRA/1988)