Sebo statt Barazite

Austria, Salzburg, Sturm, Ried und die Admira schwitzen in der Türkei. Rapid fliegt am Freitag nach Portugal. Die Meisterkandidaten verbindet derzeit aber mehr als das Training im Süden. Kein Team erweckt den Eindruck, auf den Titel zu brennen.

Nicht am Transfermarkt – wo nur Salzburg aktiv war. Nicht mit Testspielergebnissen – die ich nicht überbewerten will (vor 20 Jahren hätten sich Rapid-Spieler aber geniert, wenn sie gegen den FAC verloren hätten). Und auch nicht mit Worten – Vastic hält den Ball flach, Schöttel sehr flach. Sturm hat andere Sorgen. Und Ried fühlt sich in der Rolle des Underdogs wohl.

Fix ist: In 17 Tagen beginnt die Rückrunde. Die Austria hat mit Barazite die Trumpfkarte im Meisterpoker verloren. Ihn zu ersetzen, wird schwer. Einer, der die "Veilchen" 2006 zum Titel schoss, könnte das: Filip Sebo. Er ist in Bratislava unglücklich und will weg. Die "Dampflok" kostet 400.000 Euro, das ist knapp ein Zehntel der Barazite-Einnahmen.

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