Sechs Österreicher in der Champions League

Für Salzburg ist der Traum von der Gruppenphase der Champions-League ausgeträumt. Dieses Kunststück schafften Marko Arnautovic und Sebastian Prödl mit Bremen. Sie leisten Marc Janko, David Alaba, Martin Stranzl und auch Turgay Bahadir in der Königsklasse Gesellschaft. Heute könnte noch Niklas Hohenender von Sparta Prag dazustoßen.
Österreich muss im Fußball eben kleine Brötchen backen. So muss man bereits zufrieden sein, dass diesmal sechs heimische Fußballer in der Champions League spielen. Sebastian Prödl, Marko Arnautovic, Marc Janko, David Alaba und Martin Stranzl dürfen sich mit den Besten der Besten messen. Das trifft auch auf Turgay Bahadir zu, der aber für die österreichische Nationalmannschaft nicht spielberechtigt ist.

Bremen nach Aufholjagd weiter

Während Salzburg in Tel Aviv scheiterte, sicherte sich Werder Bremen nach einer tollen Aufholjagd den Aufstieg. Nach einem 1:3-Rückstand bei Sampdoria Genua in der regulären Spielzeit verkürzten die Deutschen in der Nachspielzeit noch auf 2:3, was nach dem 3:1-Hinspielsieg reichte. Prödl spielte durch, Arnautovic durfte ab der 63. Minute sein Können zeigen. Die beiden Österreicher sind aber nicht die einzigen, die in der Königsklasse spielen.

Janko und Twente Enschede waren wie auch Stranzl mit Spartak Moskau bereits fix für die Champions-League qualifiziert. Auch Bayern-Legionär David Alaba dürfte dem Champions-League-Kader seines Klubs angehören. Beim türkischen Meister Bursaspor steht mit Turgay Bahadir ein weiterer Spieler mit österreichischer Staatsbürgerschaft unter Vertrag. Er hat bereits einige U21-Länderspiele für Österreich bestritten, sich aber im Mai für die türkische Nationalmannschaft entschieden. Niklas Hohenender spielt heute mit Sparta Prag bei Zilina um den Aufstieg, steht aber nach einem 0:2 im Heimspiel mit dem Rücken zur Wand.

Die Auslosung der Gruppen findet morgen ab 18:00 in Monaco statt.
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