Ukraine-Deal

Selenskyj macht Trump ein überraschendes Angebot

Der ukrainische Präsident will russische Ölanlagen verschonen – aber nur, wenn Russland aufhört oder die USA Patriot-Raketen liefern.
02.11.2026, 12:35
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Das Weiße Haus fordert von Kiew, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt Bedingungen.

Entweder Russland hört auf, ukrainische Energieanlagen zu beschießen – oder die USA liefern Patriot-Abwehrraketen.

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"Wenn wir russische Raffinerien nicht mehr angreifen, dann darf Russland auch unser Energiesystem nicht mehr angreifen", sagte Selenskyj dem US-Sender Fox News. "Eine andere Möglichkeit wäre: Gebt uns Patriot-Raketen."

Wie n-tv.de berichtet, äußerte sich Selenskyj nach "mehreren verschiedenen" Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump und dessen Stab.

"Wir haben klargestellt, dass wir nicht untätig bleiben können, nachdem Russland unsere Energieinfrastruktur angegriffen, unsere Menschen getötet und unsere Strom- und Gasversorgung sowie unsere Raffinerien – kurz: alles – attackiert hat", so der ukrainische Staatschef.

Ukraine will Raketen selbst bezahlen

Hinsichtlich seiner Forderung zur Lieferung von Patriot-Raketen machte Selenskyj ein bemerkenswertes Angebot: "Die Finanzierung dafür werden wir sicherstellen, es geht nicht nur um Hilfsgelder." Die Ukraine wäre also bereit, die Abwehrraketen selbst zu bezahlen.

Patriot-Abfangraketen sind für die Ukraine enorm wichtig, um russische Geschosse abzuwehren. Kiew hat bei der Abwehr zunehmend Schwierigkeiten und beklagt seit Wochen schwindende Vorräte.

500 Raketen genehmigt – aber Lieferung dauert

Zuletzt hatte die US-Regierung am Freitag den Verkauf von 500 Patriot-Abfangraketen an die Ukraine genehmigt. Doch bis die Waffen tatsächlich dort eintreffen, könnten noch Jahre vergehen.

red, 02.11.2026, 12:35