Ex-US-Präsident Barack Obama macht vor den Zwischenwahlen in den USA am 3. November ordentlich Stimmung. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia war sein Opfer einmal mehr US-Präsident Donald Trump. Der frühere US-Präsident machte sich dabei ordentlich lustig über den jetzigen Amtsinhaber.
Laut Obama würde Trump im Oval Office zu "basteln" während die USA einen Krieg führen und die Bevölkerung unter den hohen Preisen leide. "Das denke ich mir nicht aus: Der Präsident der Vereinigten Staaten verbringt seine Zeit damit, goldene Medaillons mit Sekundenkleber am Kaminsims im Oval Office anzubringen", spottete Obama über Trump.
Gleichzeitig machte der Ex-Präsident die derzeitige Regierung für die hohen Preise im Land verantwortlich. Er warf Trump vor, einen "unnötigen Krieg" begonnen zu haben, den "niemand verlangt" habe. Es ist nicht das erste Mal gewesen, dass sich Obama über den US-Präsidenten wegen dessen Gestaltung des Weißen Hauses lustig machte.
Erst am vergangenen Wochenende hatte er bei einer Veranstaltung in Ohio gesagt, dass Trump den US-Präsidentensitz so aussehen lassen würde, "als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet". Der US-Präsident reagierte daraufhin zornig.
Diese Reaktion wurde nun von Obama aufgegriffen. Demnach habe er gehört, dass der Präsident mit seinen Äußerungen nicht glücklich gewesen sei. Allerdings habe sich die Kritik von der Regierung nicht auf die Vorwürfe bezogen, die Obama in den Raum gestellt hatte.
"Sie haben nicht bestritten, dass sie für die steigenden Preise verantwortlich sind. Sie haben dem nicht widersprochen. Ich habe dieser Regierung auf Grundlage von Fakten vorgeworfen, in beispiellosem Ausmaß korrupt zu sein. Dazu haben sie nichts gesagt. Der Präsident war nicht einmal sauer über den Vergleich mit Saddam Hussein. Dieser Teil hat ihn nicht gestört. Aber er war sehr verärgert über die Bemerkungen zur Cheesecake Factory", scherzte Obama.