Drohnen und Raketen

Selenskyj: "Ukraine kann Russland schlagen"

Der ukrainische Präsident stellt seine Rüstungsindustrie auf eine längere Kriegsführung ein. Das Drohnen- und Raketenprogramm ist zentral.
Newsdesk Heute
05.07.2026, 15:44
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wolodymyr Selenskyj hat bei einer Sitzung mit Vertretern von Militär, Regierung und Rüstungsindustrie die Marschrichtung für die kommenden Kriegsmonate festgelegt.

Im Zentrum standen Vorgaben für die ukrainische Waffenproduktion.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Die Ukraine ist nun in der Lage, solche Mengen an hochtechnologischen Waffen zu produzieren, die die russischen Kapazitäten langfristig übertreffen können", erklärte Selenskyj anschließend auf Telegram.

Wie NTV berichtet, ging es bei dem Treffen vor allem um Wege zur Steigerung der Produktionskapazitäten des ukrainischen Drohnen- und Raketenprogramms. Kiew hat zuletzt mit neuen Waffen vor allem die Erdölindustrie und Rüstungsunternehmen in Russland empfindlich getroffen.

Angriffe auf Russland sollen weitergehen

Der Präsident beauftragte das Außen- und Verteidigungsministerium, sich auf die Zusammenarbeit mit Partnern zu konzentrieren, die zusätzliche Finanzmittel für die Produktion einbringen könnten. "Investitionen in die ukrainische Produktion sind Investitionen, um Russland zum Frieden zu zwingen", so Selenskyj.

Die Ukraine werde ihre Angriffe auf Ziele in Russland fortsetzen. Die bisherigen Attacken hätten gezeigt, dass die Einschränkung der russischen Kriegsführungsfähigkeit direkt davon abhänge, dass sich in der russischen Gesellschaft das Gefühl verbreite, dass der Krieg unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag habe.

Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren gegen den von Kremlchef Wladimir Putin angeordneten Angriffskrieg. Die Aussichten auf eine baldige friedliche Lösung des Konflikts gelten aktuell als gering.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.07.2026, 15:44
Jetzt E-Paper lesen