Die Suche nach dem perfekten Schnappschuss wurde einem südkoreanischen Kampfjet-Piloten zum Verhängnis. Bei seinem letzten Flug vor einer Versetzung bat er zwei Kollegen, ihn mit ihren Handys zu filmen – doch das endete in einer Kollision.
Bei einer Geschwindigkeit von fast 580 km/h zog der Pilot seinen Jet zur Seite und näherte sich dem anderen Flugzeug. Dabei verschätzte er sich und berührte mit seinem Leitwerk die Tragfläche des Kollegen.
Laut einem am Mittwoch (22. April) veröffentlichten Bericht eines südkoreanischen Ausschusses ging der Zusammenstoß zwar glimpflich aus – der Schaden an den Maschinen betrug aber umgerechnet mehr als eine halbe Million Euro.
Ursprünglich sollte der Pilot den gesamten Schaden selbst bezahlen. Er wandte sich jedoch an den Rechnungsprüfungs- und Inspektionsausschuss, der die Strafe auf zehn Prozent reduzierte – immer noch stolze 50.000 Euro.
Der Ausschuss berücksichtigte, dass der Mann seit 2010 Flugzeuge sicher gelenkt hatte. Außerdem hätten auch andere Piloten schon Aufnahmen während des Flugs gemacht.