Nach Abgang von Vertrautem

Verstappen "richtet ziemlich viel Schaden an"

Zuletzt sorgte Max Verstappen mit seinem Verhalten für Kopfschütteln, jetzt verliert der Niederländer einen engen Vertrauten – Kritik kommt von außen.
Sport Heute
13.04.2026, 07:06
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Die Verstappen-Causa geht in die nächste Runde! Die Bullen kommen mit dem neuen Reglement bislang noch gar nicht klar – Superstar Max Verstappen fährt bislang nur hinterher und sorgte obendrein mit Rücktritts-Aussagen für Aufsehen. Nachdem zuletzt Ralf Schumacher Stellung bezog, äußert sich jetzt der nächste F1-Experte zu der Causa und spart nicht mit Kritik am vierfachen Weltmeister.

"Ich finde, was er da sagt, wird langsam etwas langweilig. Entweder er geht oder er hört auf, darüber zu reden", stellt Ex-Pilot Martin Brundle gegenüber "Sky" klar. Für Brundle ist die Sache eindeutig – selbst ein Ausnahmekönner wie Verstappen sei nicht unersetzlich. "Niemand ist in diesem Geschäft unersetzlich", betont der Brite und erinnert daran: "Ich habe im Laufe der Zeit eine Reihe außergewöhnlicher Persönlichkeiten in diesem Sport erlebt, die heute nicht mehr da sind oder etwas anderes machen."

Ausstiegsklausel möglich

Ganz ausschließen will der Brite einen Wechsel oder Abschied nicht. "Ich habe absolut keinerlei Zweifel daran, dass sein Management angesichts der Tatsache, dass sie erstmals ihren eigenen Antriebsstrang entwickeln, eine Ausstiegsklausel zum Ende dieses Jahres eingebaut hat", erklärt er.

Ein endgültiger Abschied scheint für ihn aber unwahrscheinlich: "Dennoch wäre ich überrascht, wenn er wirklich aufhören würde." Und Brundle legt nach: "Glaube ich, dass er einfach aus der Formel 1 aussteigen würde? Nein, das glaube ich nicht – vorausgesetzt, er bekommt ein Auto, das ihm zusagt."

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"Sport geht trotzdem weiter"

Dass die Formel 1 auch ohne den Niederländer funktionieren würde, steht für Brundle außer Frage: "Und der Sport geht trotzdem weiter." Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie Ralf Schumacher, der erst kürzlich im Podcast Backstage Boxengasse meinte: "Dann muss er halt nach Hause gehen, ist doch kein Thema."

Auslöser der Debatte sind Verstappens Aussagen über die neuen Regeln – diese würden ihm den Spaß an der Formel 1 verderben. Für Brundle ist klar: "Der Sport wird einfach weitermachen, wenn Max sich entscheidet zu gehen. Aber in der Zwischenzeit richtet er ziemlich viel Schaden an." Und: "Da draußen gibt es eine Reihe von Antonellis, Bearmans und Lindblads, die den Job für ein Prozent des Geldes unglaublich gut erledigen würden."

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