Serey Diés Tränen nicht wegen totem Stiefvater

Bild: Marcio Jose Sanchez (AP)
Mit einem Gefühlsausbruch während der Nationalhymne der Elfenbeinküste vor dem Spiel gegen Kolumbien rührte der Ivorer Geoffrey Serey Dié die Zuschauer zu Tränen. Der Mittelfeld-Akteur der Afrikaner konnte seine Rührung nicht verbergen. In den Medien machten Gerüchte die Runde, er weine um seinen zwei Stunden zuvor verstorbenen Vater. Doch das stimmt nicht.
rührte der Ivorer Geoffrey Serey Dié die Zuschauer zu Tränen. Der Mittelfeld-Akteur der Afrikaner konnte seine Rührung nicht verbergen. In den Medien machten Gerüchte die Runde, er weine um seinen zwei Stunden zuvor verstorbenen Vater. Doch das stimmt nicht.

Als die Nationalhymne der Elfenbeinküste erklang, kullerten Geoffroy Serey Dié die Tränen über die Wangen. Ein rührender Moment für viele TV-Zuseher. Noch während des Spiels machten Gerüchte die Runde, Serey Dié trauere um seinen zwei Stunden vor Spielbeginn verstorbenen Vater. Trotz der schlimmen Nachricht ließe es sich der FC Basel-Spieler nicht nehmen, am Feld zu stehen. Binnen kürzester Zeit erreichten Dié zahllose Beileidsbekundungen.

Doch einige Stunden nach dem Spiel stellte Dié klar, dass die Meldungen falsch sind. Diés Stiefvater war bereits 2004 verstorben. Trotzdem dachte der Ivorer während der Hymne an seinen Vater. "Ich habe auch an mein schweres Leben gedacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages hier stehen und spielen würde. Dieses Gefühl hat mich überwältigt, ich bin eine sehr emotionale Person", so Dié. 

"Er liebt ein Land wirklich - das sieht man sonst nicht im Fußbal", sagte Teamkollege Kolo Touré über seinen Landsmann. Umso bitterer für den Mittelfeldspieler. Serey Dié verursachte mit einem Ballverlust im Spielaufbau den entscheidenden Fehler, der Kolumbien den Sieg brachte.
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