Diego Maradona hat es bei der WM nicht leicht. Welche Mannschaft auch immer er anfeuert, sie muss vorzeitig die Koffer packen. Erst kam Argentinien nur mit großer Mühe durch die Gruppenphase und scheiterte im Achtelfinale mit 3:4 gegen Frankreich. Dann sattelte Maradona auf Kolumbien um, das sich gegen England im Elferschießen geschlagen geben musste. Die Fußball-Ikone wittert jetzt Betrug.
Kolumbien beraubt?
"Ich habe heute einen monumentalen Raub auf dem Platz gesehen, die Spieler trifft keine Schuld", polterte Maradona nach Kolumbiens Niederlage gegen die "Three Lions" in seiner TV-Sendung in Venezuela. Betrüger soll Schiedsrichtert Mark Geiger sein. "Er hat den Strafstoß für England erfunden", ist Maradona überzeugt. Damit meint er den Elfmeter, mit dem Harry Kane die Insel-Kicker in der 57. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte.
Lob vom Präsidenten
Von Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos gab es Anerkennung für die Leistung der Spieler. "Danke an meine kolumbianische Mannschaft, dass sie auf dem Spielfeld alles gegeben haben. Sie haben immer bis zum Schluss gekämpft. So sind wir Kolumbianer", twitterte er.
(heute.at)