Der Fall sorgt für Aufsehen: Wie die "NÖN" Ende Juli berichteten, laufen Ermittlungen gegen einen Amtsträger der Stadt Traismauer in NÖ.
Auf "Heute"-Anfrage bestätigt Sprecher Thomas Korntheuer von der Staatsanwaltschaft St. Pölten: "Ich kann bestätigen, dass bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten ein Verfahren gegen einen Amtsträger der Stadt Traismauer wegen des Verdachts des Verbrechens des Sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person nach § 205 Abs 1 StGB anhängig ist."
Noch laufen die Ermittlungen auf Hochtouren, ob auch Anklage erhoben wird, ist unklar.
Der Beschuldigte steht im Verdacht, zwei volljährige Personen in volltrunkenem Zustand sexuell missbraucht zu haben: "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen."
Weitere Einvernahmen laufen, der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe – somit steht Aussage gegen Aussage. Es gilt die Unschuldsvermutung. Gegenüber der "NÖN" betonte der Beschuldigte, dass es sich um eine "Rufmordkampagne" handle, es seien Verleumdungsanzeigen eingebracht worden.