Riesen-Dildo macht sich selbstständig – Not-OP

Dieses Liebesspiel ging nach hinten los: Ein Brite hatte die Kontrolle über seinen 77-Zentimeter-Dildo verloren. Das Riesen-Ding verschwand in seinem Körper.

Sich vor Schmerzen krümmend war ein namentlich nicht genannter Brite in die Ambulanz des Allgemeinkrankenhaus in Scunthorphe, Northern Lincolnshire, getaumelt.

Den Ärzten gegenüber schilderte er die Ursache seiner Qualen: Er habe betrunken bei seinem Lustspiel mit einem 77 Zentimeter langen Monster-Dildo "die Kontrolle verloren" und hätte sich das gesamte Sexspielzeug ungewollt rektal eingeführt.

Auf den sofort angefertigten Röntgenbildern entdeckten die Ärzte den riesigen Fremdkörper, der sich an einer "extrem gefährlichen" Stelle im Bauchraum des 54-Jährigen befand.

Das Sexspielzeug hatte in Folge die Darmwand durchschlagen und sich durch die gesamte Bauchhöhle bis auf Höhe der Milz und des Zwerchfells vorgeschoben. Die Chirurgen konnten den Dildo sowie einen großem Teil des Darms nur mittels Laparotomie – einem Bauchschnitt – aus dem Körper des Mannes entfernen.

Die Mediziner mussten ihrem unglücklichen Patienten einen künstlichen Darmausgang legen und ihn über neun Tage mittels Magensonde ernähren.

Der bizarre Fall wurde schließlich am 13. Dezember im "BMJ Case Reports" von den behandelnden Ärzten unter dem nüchternden Titel "Einzigartiges Vorkommen einer Darmperforation durch einen unüblich langen, rektal applizierten Fremdkörper" veröffentlicht.

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