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Sexy Gaming-Girls und Cosplay als Hingucker

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:43

Eigentlich bauen Spielemessen darauf, dass die Besucher sich vorwiegend für die neuesten Games der Hersteller interessieren. Ganz ohne Rahmenprogramm läuft aber nichts. Neben sexy Hostessen sind es aber auch die Besucher selbst, die sich ins Outfit ihres Spielehelden werfen.

Cosplay wird der Verkleidungstrend aus Japan genannt, bei dem sich die Besucher von Spielemessen in der - meist selbstgebastelten - Kleidung von Spielecharakteren präsentieren. Doch es geht nicht nur darum, so wie die Titelheldin oder der Erzbösewicht auszusehen, auch verhalten müssen sich die Verkleideten wie die Figuren und dürfen nicht aus ihrer Rolle fallen. Im Englischen wurde der Begriff als "costume play", als "Kostümspiel" übernommen.

Doch auch die Spielehersteller setzen auf weibliche Hingucker, wo aber weniger die Detailtreue, als nackte Haut und heiße Kurven im Vordergrund stehen. "Booth Babes", zu Deutsch "Ausstellungs-Schätzchen", sollen Besucher zu Ständen locken, drücken ihnen Flyer in die Hand und winken oder lächeln in die Kameras. Die Schönste der Schönen wird dann oftmals noch in einer Misswahl.

Nicht immer gern gesehen

Doch in Hinsicht auf die leichtbekleideten Damen wurde in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik laut. Hersteller klagen darüber, dass die Booth Babes überhand nehmen und die eigentlichen Highlights - eben die Spiele selbst - aus dem Rampenlicht verdrängen. Geradzu schockiert haben in der Vergangenheit oftmals Eltern reagiert, die mit ihren Schützlingen die Messen besuchten. Zu freizügig und nicht gerade jugendfrei wären die getragenen Outfits, so die Kritik.

Heute.at hat sich auf die Suche gemacht und die besten Bilder von der weltweit größten Spielemesse gamescom in Köln in einer Fotoshow zusammengetragen.

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