Sport

Sexy Laura hat für Marcel ein paar Spiele im Koffer

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:09

Marcel Hirscher bestritt am Dienstag das erste Abfahrtstraining auf der WM-Piste Birds of Prey in Beaver Creek. "Das ist schon wild", meinte der Technikspezialist nach der Fahrt. Zur Ruhe fand er dann im Hotel, wo seine Lebensgefährtin Laura Moisl mit ein paar Brettspielen wartete.

Marcel Hirscher bestritt am Dienstag auf der WM-Piste Birds of Prey in Beaver Creek. "Das ist schon wild", meinte der Technikspezialist nach der Fahrt. Zur Ruhe fand er dann im Hotel, wo seine Lebensgefährtin Laura Moisl mit ein paar Brettspielen wartete.

Da Hirscher mehr als zwei Wochen in Beaver Creek weilt, weil er auch über einen Start in der Kombination nachdeckt, hat sich die 25-Jährige ein Ablenkungsprogramm überlegt. Moisl hat den Koffer voll mit Brettspielen gepackt. Den Klassiker "Monopoly" musste sie aber daheim lassen. "Denn bei Monopoly verliere ich immer", gestand Hirscher.

Hirscher will sich noch nicht festlegen

Zwei Medaillen will Hirscher aber mindestens gewinnen, jene in seinen Paradedisziplinen Riesentorlauf und im Slalom. Am Sonntag () könnte er aber in der Kombi auf eine weitere Medaillenjagd gehen. Am Freitag oder Samstag will er entscheiden, ob er den Startplatz in Anspruch nehmen will.

Das erste offizielle Abfahrtstraining bestritt der 25-Jährige jedenfalls, 4,6 Sekunden fehlten ihm am Ende auf den Schnellsten Kjetil Jansrud. "Ich war sehr zufrieden mit meinem Auftritt. Natürlich merkt man, dass ich kein Abfahrer bin. Aber ich bin ja nicht für die Abfahrt, sondern für die Kombination da."

"Diese Abfahrer sind einfach wilde Hunde"

Eine große Überwindung ist der Ritt auf der "Raubvogelpiste" in jedem Fall. "Eier zusammenkneifen und runter", lautet Hirschers Motto auf der Birds-of-Prey-Piste. "Das ist schon wild. Ich muss einfach immer wieder sagen: Diese Abfahrer sind einfach wilde Hunde."

Sich als ungeübter Abfahrer a la Hirscher auf eine derart anspruchsvolle Strecke zu wagen, sei "gar nicht nicht einmal so ungefährlich". "Ich muss improvisieren und meiner Intuition vertrauen." Hohe Geschwindigkeiten ist Hirscher zwar aufgrund seiner großen Leidenschaft fürs Motocrossfahren gewohnt. "Nur das Motocrossfahren mache ich öfter als Abfahrten fahren. Ich kann den Speed noch nicht richtig einschätzen, wann es gefährlich ist und wann nicht", so Hirscher.

Puelacher glaubt an Hirscher-Start in Kombi

Hirscher selbst schnallt nach einem zweitägigen Ausflug in den Speed-Bereich am Mittwoch wieder die Riesentorlauf-Ski an und trainiert in Vail. ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher ist unterdessen überzeugt, dass Hirscher in der Kombi dabei sein wird. "Darauf würde ich sogar wetten, er will diesen Bewerb unbedingt bestreiten", meinte Puelacher. Der Tiroler ist sich sicher, dass das Kombi-Experiment für Hirscher keine zusätzliche Belastung, sondern vielmehr eine ideale Vorbereitung auf die weiteren WM-Einsätze ist.

APA/red

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