Shiffrin krallt sich Gold, ÖSV-Damen chancenlos

Mikaela Shiffrin hat sich ihre zweite Olympia-Goldmedaille gesichert. Die 22-Jährige fuhr im RTL zum Sieg. Die Österreicherinnen hatten keine Chance.

Österreichs Riesentorlauf-Damen haben eine Sensations-Medaille in Südkorea klar verpasst. Wie auch schon in der Weltcup-Saison gingen unsere Ski-Ladies in der Problem-Disziplin leer aus. Gold holte sich Mikaela Shiffrin (USA) vor Ragnhild Mowinckel (NOR) und Federica Brignone (ITA).

Schon nach dem ersten Durchgang war die Hoffnung auf Edelmetall nur noch sehr gering, die besten Chancen hatte noch Stephanie Brunner auf Rang neun. Die Halbzeit-Führung holte sich sensationell die erfahrene Manuela Mölgg vor Mikaela Shiffrin. Für Spannung in der Entscheidung war also gesorgt.

Veith beste Österreicherin

Das erste Ausrufezeichen setzte Anna Veith mit ihrer Zwischenbestzeit von Rang 15. Das reichte natürlich nicht für eine Medaille, wird aber Sicherheit für die Speed-Bewerbe geben. Am Ende landete die Salzburgerin als beste Österreicherin auf Platz 12.

Tessa Worley eröffnete den Kampf um Edelmetall, sie knallte nach einem verpatzten ersten Lauf eine geniale Bestzeit hin. Daran scheiterte auch Österreichs letztes heißes Eisen Stephanie Brunner, sie nahm volles Risiko und fiel aus. Ricarda Haaser holte Platz 17, Bernadette Schild nur Rang 24.

Shiffrin jubelt am Ende



Die drei Medaillen wurden in einem absoluten Krimi vergeben. Am Ende triumphierte Mikaela Shiffrin, Silber ging sensationell am Ragnhild Mowinckel, Bronze holte Federica Brignone.

(Heute Sport)

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