Trotz einer Regenpause gelang Dominic Thiem im Kraftspar-Modus der Auftaktsieg bei den US Open. Wichtig für den Niederösterreicher, denn aufgrund der 24-Stunden-Unterbrechung kann Thiem nun keinen Tag pausieren. Bereits am Donnerstag geht es gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz, der Marcos Baghdatis (CYP) ebenfalls in drei Sätzen aus dem Turnier nahm.
"Ich wollte es schnell zu Ende bringen, das ist mir gelungen", atmete der Weltranglisten-Achte nach seinem 21-Minuten-Auftritt durch. Die Partie gegen den Australier Alex de Minaur war beim Stand von 6:4, 6:1 und 1:0 für Thiem aufgrund des Dauerregens von Dienstag auf Mittwoch verschoben worden. Der Lichtenwörther machte den Sack mit 6:1 im dritten Satz zu.
"Es ist nie angenehm, aus einer Regenpause zurückzukommen, aber es ist anders, wenn du hinten bist", so Thiem, der fokussiert geblieben war. Trotzdem sieht Österreichs Nummer eins noch Verbesserungspotential: "Der erste Satz war nicht gut. Ich war nervös und angespannt, hab mich zu wenig bewegt."
Danach kam der Befreiungsschlag. "Die Sätze zwei und drei waren so, wie es sein soll." Um nicht noch mehr Kräfte zu vergeuden, wurde am Mittwoch nicht mehr trainiert. Thiem spielte nur ein wenig mit dem Fußball, bevor es am Donnerstag dann wieder mit der Filzkugel weitergeht. Die Beginnzeit ist noch offen. (wem)