Weil er das Spiel nicht übertragen konnte, ersparte er sich wütende Protestanrufe der Zuschauer.Was Rapid und Ausria gezeigt haben, war Anti-Werbung für den Fußball. Die zwei besten Momente waren der Pausen- und der Schlusspfiff. Ein Kompliment an die Fans, die bis zum Ende durchgehalten haben. Dass sie ihrem Ärger Luft machten, ist mehr als verständlich.
Wann, wenn nicht bei so einer Absage an jedes Risiko und Spektakel sollte man pfeifen? Dabei: Ein 0:0 muss nicht automatisch schlecht sein. Die Partie Freiburg gegen Bayern endete auch torlos, war aber um vier Klassen besser als das Wiener Catenaccio. Da braucht sich niemand zu wundern, wenn nur ein Scout – der von Fulham – zum Derby kommt. Er hat aber eh den Schiedsrichter beobachtet, wie ich gehört habe.